Campervan Food Diary – einfache, realistische & gesunde Rezepte für unterwegs

Campervan Food Diary – einfache, realistische & gesunde Rezepte für unterwegs

Von wegen Dosenfutter: Sich im Campingurlaub gesund zu ernähren, funktioniert mit ein paar einfachen und wenigen Tricks wunderbar. In diesem Blogpost verrate ich euch, was wir während unseren Reisen im Campervan gerne essen, was sich besonders leicht zubereiten lässt und wie wir dafür einkaufen. Ausserdem habe ich einen tollen Geschirrtipp für euch – extra leicht, ohne Plastik aus Erdöl und erst noch bruchsicher.

*Dieser Blogpost ist in bezahlter Zusammenarbeit mit IKEA entstanden.

Wer einen Roadtrip mit dem Campervan unternimmt, sucht vor allem eins; die Ruhe und die Einfachheit der Natur. Das Kochen und der Genuss eines leckeren Essens unter dem Sternenzelt, sind der krönende Abschluss eines jeden erfüllten Campingtages. Ein einfacher Campingkocher oder ein kleiner Herd im Campervan reichen vollkommen aus, um sich nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen.

Geeignet ist praktisch alles, was schnell gar ist und sich in wenigen Pfannen kochen lässt. Für diesen Beitrag habe ich einen Tag lang dokumentiert, was wir auf unserer Reise typischerweise den ganzen Tag essen.

 

Das Frühstück: Haferjoghurt mit warmem Heidelbeer-Kompott, Knuspergranola und Erdnussbutter

Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass das Highlight des Tages direkt beim Aufstehen beginnt. Jeden Morgen haben wir in Schweden frische Blaubeeren gesammelt, sie anschliessend mit etwas Süsse aufgekocht und dann auf einem Bett von Haferjoghurt serviert. Am besten schmeckt das Ganze mit knusprigem Granola mit Nüssen und einem Löffel Erdnussbutter. Natürlich funktioniert das Ganze auch, wenn ihr keine wilden Beeren sammeln könnt. Wie wäre es, wenn ihr stattdessen einfach einen Kompott aus Äpfeln, Aprikosen oder Birnen einkocht? Auf dem Gasherd geht das super schnell und es verleiht eurem Frühstück einfach eine ganz besondere Komponente.

Die Bowls, die wir verwendet haben, sind aus der TALRIKA Serie von IKEA. Sie bestehen aus erneuerbarem Kunststoff, einer nachhaltigeren Alternative zu Kunststoff (PLA) aus fossilen Quellen wie Rohöl. IKEA hat den Einsatz von BPA (Bisphenol A) in Kunststoffprodukten des Kindersortiments (0-7 Jahre) und in Kunststoffprodukten, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen untersagt. Schon 2006 begann der schrittweise Ausstieg.

Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir meistens eine Wanderung unternommen oder eine Runde Sport gemacht. Wer sich so viel an der frischen sLuft aufhält, bekommt natürlich dann ziemlich schnell wieder Hunger. Zeit also für das Mittagessen…

 

Das Mittagessen: Buntes Gemüsecurry mit Tofu Reis

Ein wärmendes Curry ist vor allem dann toll, wenn die Temperaturen im Norden einmal mehr nicht mitspielen wollen. Für Roadtrips im Süden würde ich ein solches Gericht wohl eher am Abend vorziehen. Aber das könnt ihr ja ganz individuell entscheiden. Wir haben uns auf jeden Fall täglich auf eine wärmende Mahlzeit gefreut! Curries sind auch darum toll, weil sie eine ideale Makronährstoffverteilung haben. Der Reis liefert schnelle Kohlenhdydrate, Tofu das Eiweiss und die leckere Sauce ein paar gute Fette. Kombiniert mit frischem Gemüse kann man da wirklich nichts falsch machen. Hier kommt die Step by Step Anleitung…

Für 2 Portionen braucht ihr:

  • 1 Tasse Reis (doppelte Menge Wasser)
  • 1 kleinen Brokkoli, 1 Paprika (oder anderes Gemüse eurer Wahl)
  • 1 Block Tofu (250 g)
  • 250 ml Kokosmilch
  • 4 EL Sojasauce
  • 2,5 EL Nussbutter (Cashew oder Erdnuss)
  • 2 Zehen Knoblauch & 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 2 TL Curry-Pulver
  • Salz & Pfeffer
  • optional: Chili und frische Kräuter und eine Prise Zimt

Und so geht’s:

1) In einer Pfanne immer zuerst zwei Zehen Knoblauch und eine Zwiebel in Öl anrösten und dann schon die Gewürze dazugeben. So bekommt ihr auch einen leckeren Geschmack hin, ohne dass ihr eine Currypaste und einen Mixer braucht.

2) Auf einern zweiten Herdplatte den Reis ansetzen.

2) Schnibbelt jetzt das Gemüse und den Tofu klein und gebt ihn zur goldbraun gebratenen Zwiebeln und dem Knoblauch dazu. Löscht das Ganze nach 5-7 min. mit der Sojasauce ab und gebt die Nussbutter und auch die Kokosmilch dazu. Lasst das Ganze etwas einkochen auf geringer Hitze.

3) Schmeckt das Curry ab mit Salz und Pfeffer und serviert es heiss mit frischen Kräutern, gehackten Nüssen, usw. Wir hatten oft nichts von beidem da und trotzdem war das Gericht super lecker.

 

Das Abendessen: Mexikanischer Bohneneintopf mit Maischips und Hafer-Frischkäse

Unser absolutes Lieblingsessen war dieser Bohneneintopf. Warum? Er eignet sich einfach perfekt für alle Abende, an denen man spät zum Van zurückkehrt, erst gegen 20 Uhr einen Stellplatz findet oder aber einfach keine Lust hast, noch lange in der Küche zu stehen. Man könnte also auch sagen, dass das das absolut beste Comfort-Food ist, das lange satt macht und dennoch gesund ist.

Für 2 Portionen braucht ihr:

  • 400g Gramm Bohnen eurer Wahl (wir haben immer 2 versch. Mix gekauft)
  • 150g Mais
  • 400ml Tomatensauce
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • Salz & Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüss
  • etwas Chilipulver & Kreuzkümmel

1) Zuerst den Knoblauch und die Zwiebel hacken und in einer Pfanne mit Öl anbraten.

2) Die Bohnen und den Mais dazugeben und gut würzen. Danach die Tomatensauce dazugeben und das Ganze einköcheln lassen.

3) Mit Maischips und veganem Sauerrahm oder Frischkäse servieren. Einfacher geht’s nicht, oder?

Was in diesem Beitrag jetzt nicht abgebildet ist, sind die ganzen Snacks zwischendurch. In Schweden natürlich vor allem Kanelbullar – die berühmten Zimtschnecken! Was auch immer geht ist natürlich frisches Obst oder ein Energieriegel aus Datteln und Nüssen.

Ihr könnt mich ja mal wissen lassen, was ihr in eurem Campingurlaub gerne esst? Ich bin mir sicher, dass ihr noch ganz viele weitere Ideen habt für einfache und schnelle Rezepte!



2 thoughts on “Campervan Food Diary – einfache, realistische & gesunde Rezepte für unterwegs”

  • Liebe Anina
    Deinen Blog und deine Beiträge schätze ich sehr. Muss ehrlich sagen, dass ich deine Zusammenarbeit mit IKEA nicht verstehen kann. z.B. Noch immer ist der Möbelkonzern für die Rodung indonesischer Urwälder mitverantwortlich, um nicht zertifiziertes Palmöl zu produzieren, das für Kerzen gebraucht wird. Auch mit FSC Siegels werden die letzten unberührten Urwälder der Erde abgeholzt und gerodet, somit wird den Menschen ihre Heimat und Lebensgrundlagen weggenommen. Zudem werden auch die Teppiche und Textilien von Ikea u.a. in Indien herstellet unter nicht schönen Arbeitsbedingungen.
    Ikea schreibt Nachhaltigkeit zwar wie so viele ganz gross. Gehört aber wie auch andere Großkonzerne dieser Branche zu “Greenwashing” schlechthin. Profit und Nachhaltigkeit passen nun mal nicht zusammen. Dies war jetzt recht viel Kritik. Aber aus den genannten Gründen hinterfrage ich deinen Beitrag für IKEA. Es gibt breits viele Alternativen.
    So wie ich deinen Blog lese und deinen Kanal verfolge, bist du für ehrliche und konstruktive Kritik.
    Grüsse einer regelmäßigen Leser deines Blogs sowie vielen Dank für deine Arbeit!
    Ela 🙂

    • Liebe Ela. Danke für dein Feedback. Ich verstehe deine Kritik und möchte dir gerne erklären, warum ich mich für eine Zusammenarbeit mit IKEA entschieden habe und wieder so entscheiden würde. Dafür möchte ich gerne nochmals einen Schritt zurück gehen und das Wort genauer Greenwashing beleuchten. Es handelt sich nämlich immer dann um Greenwashing, wenn ein Unternehmen Produkte bewusst nachhaltiger verkauft, als sie sind. Bei IKEA erlebe ich das nicht. Die Bowls, die ich in diesem Beitrag vorstelle, sind eine echte Alternative zu Geschirr aus Plastik aus Erdöl. Was ich bei IKEA ausserdem sehe, ist, dass ein grosser Konzern Schritt für Schritt wichtige Veränderungen in Gang setzt und dabei auch realistische Zeithorizonte für die Umsetzung nennt. Dass es auf diesem Weg noch viele Baustellen gibt, ist sowohl mir als auch IKEA klar. Im Gegensatz zu anderen Konzernen kommuniziert IKEA darum auch, was aktuell gerade noch nicht so prima läuft. Was wir als Konsument*innen oft vergessen: Bei solch riesigen Apparaten geht nichts von heute auf morgen. Und trotzdem ist enorm wichtig, dass gerade die grossen Player etwas verändern möchten und auch wirklich tun. Sie sind in vielen Belangen Vorbild für kleinere Unternehmen und haben riesige Anteile auf dem Markt. IKEA bringt beispielsweise morgen vegane Köttbullar auf den Markt. Sie haben einen 96% geringeren Fussabdruck als das Original. Schon der neu eingeführte vegetarische Hotdog hat sich binnen kurzer Zeit zum Kundenliebling entwickelt. Mehr dazu findest du hier: https://www.ikea.com/ch/de/news/erbsenproteinbaellchen-fuer-fleischliebhaber-pub63e9d1c0 . Natürlich darfst du selbst entscheiden, welche meiner Beiträge dir gefallen und welche weniger. Ich hoffe, dass ich dir aber ein wenig näher bringen konnte, warum ich gerne mit IKEA zusammenarbeite. Liebe Grüsse, Anina

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