Reisnudeln mit Erdnusssauce, knusprigem Tofu, gebackener Aubergine und Nuss-Granola

Reisnudeln mit Erdnusssauce, knusprigem Tofu, gebackener Aubergine und Nuss-Granola

Achtung, hier kommt euer neues Lieblingsgericht! Dieses asiatisch angehauchte Rezept ist bei uns Zuhause tatsächlich ein Klassiker, auf den wir immer wieder zurückgreifen. Kein Wunder: Ihr braucht dafür nur maximal 30 Minuten und dann steht ein super leckeres dampfenden Nudelgericht vor euch, dass trotzdem so raffiniert ist, dass ihr es getrost auch Gästen auftischen könnt.

Chris und ich sind regelrechte Asien-Fans. Wir waren schon gemeinsam in Myanmar, Sulawesi, Sumatra, Lombok und Vietnam. Da uns die Flugscham davon abhält, weitere Länder in diesem Raum zu entdecken, vertrösten wir uns gerne mit Gerichten, die ein bisschen Asien zu uns holen. Wer mich kennt, weiss, dass vietnamesisch, thailändisch und indonesisch meine absoluten Lieblingsküchen sind und ich bei Restaurantbesuchen immer versuche rauszuschmecken, welches Rezept wie funktioniert.

Für das heutige Gericht habe ich mich zudem bemüht, mich auf Zutaten zu beschränken, die ihr entweder schon zuhause habt oder einfach besorgen könnt. Lasst uns also direkt loslegen…

 

 

Die Basis dieses Rezepts bilden die Reisnudeln. Ihr bekommt sie entweder im Asiashop oder sonst auch in jedem grösseren Supermarkt. Ihr könnt für dieses Gericht auch Glasnudeln verwenden. Für die Erdnusssauce braucht ihr unbedingt ein gutes Erdnussmus. Das könnt ihr entweder ganz einfach selbst machen (dafür braucht ihr aber einen Hochleistungsmixer) oder ihr kauft euch das im Bioladen oder Supermarkt eures Vertrauens. Ihr nehme gerne die crunchy Variante, es funktioniert aber auch wunderbar mit der cremigen.

Frisch brauchen wir heute Broccoli (oder ein anderes Gemüse, das gerade Saison hat), eine grosse Aubergine und zwei Zehen Knoblauch. Nicht fehlen dürfen auch frische Kräuter wie Koriander, Basilikum oder Minze und eine kleine Limette. Natürlich könnt ihr beim Gemüse und auch bei den Kräutern einfach alle saisonalen Lieblinge verwenden oder einen Blick in den Kühlschrank werfen und die Resten verwerten. So mache ich das jeweils.

Okay, genug geschrieben jetzt. Hüpfen wir zum Rezept – dafür seid ihr schliesslich hier…

 

 

Zutaten für 2 Personen:

Für die Toppings aus dem Ofen:

  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 2 EL Tahini (Sesammus)
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 4 EL Sojasauce
  • 1,5 EL Dattelsirup
  • 3/4 TL Zimt
  • 3 EL Kokosöl
  • 1 grosse Aubergine
  • 300 g Tofu
  • 100 g Cashewnüsse
  • 40 Gramm Buchweizen

Für die Pfanne:

  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Kopf Broccoli
  • Salz
  • frische Kräuter
  • 200 g Reisbandnudeln

Für die Erdnusssauce:

  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 3 EL Erdnussmus
  • 10 EL Sojasauce
  • 300 ml Kokosmilch
  • 1,5 TL Kurkumapulver
  • Saft einer Limette
  • 3/4 TL Chiliflocken

 

Anleitung:

  1. Einen grossen Topf Wasser für die Nudeln aufstellen.
  2. In der Zwischenzeit ein Blech bereit machen und die 300 g Tofu sowie die ganze Aubergine in breite Streifen oder Würfel schneiden.
  3. In einer mittleren Schüssel Tahini, Chiliflocken, Knoblauchpulver und Zimt, Sojasauce, flüssiges Kokosöl und Dattelsirup mit einem Löffel verrühren.
  4. Nun den Tofu und die Aubergine ebenfalls in die Schüssel geben und mit der Sauce marinieren. Das funktioniert am besten mit den Händen oder vorsichtig mit einem grossen Löffel.
  5. Das Ganze auf dem Backblech ausbreiten und im Ofen für 20 Minuten bei 220 Grad Umluft backen.
  6. Nun die Nudeln nach Verpackungsanleitung im Wasser kochen und beiseite stellen.
  7. Alle Zutaten für die Erdnusssauce im Standmixer (oder notfalls mit dem Pürierstab) vermengen.
  8. In einer Pfanne die zweite gehackte Knoblauchzehe in etwas Kokosöl anbraten und nach 2 Minuten auch die fein geschnittene Frühlingszwiebel dazu geben (hier ruhig die ganze Zwiebel verwenden, inkl. Grün).
  9. Nach weiteren 3 Minuten den mundgerecht grossen Broccoli (und wenn ihr wollt weiteres Gemüse) dazugeben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten braten.
  10. Das Ganze mit 30 ml Wasser ablöschen, die vorbereitete Sauce unterheben und ganz kurz aufkochen lassen. Ebenfalls Beiseite stellen.
  11. Inzwischen sollten die 20 Minuten für die Toppings im Ofen rum sein. Nun die Temperatur auf 150 Grad begrenzen. Jetzt kommen nämlich noch die Cashewnüsse und der Buchweizen dazu. Bevor ihr sie ebenfalls mit auf das Blech gebt, wälzt ihr sie in der Schüssel vom Tofu und der Aubergine von vorhin und gebt zusätzlich nochmals etwas Dattelsirup und Sojasauce hinzu. Vermengt das mit den Händen, sodass das Ganze schön klebrig ist.
  12. Das salzige „Granola“ aus Cashews und Buchweizen für weitere 7-10 Minuten mit den anderen Toppings mitbacken, bis die Cashews schön goldig braun sind.
  13. Nun die Reisnudeln in die Pfanne mit der Sauce geben, alles schön unterheben und bei Bedarf mit etwas Salz abschmecken. Auf zwei Teller aufteilen. Das Ganze mit dem gebackenen Tofu, der Aubergine und dem savoury Granola toppen. Zum Schluss etwas Limettensaft drüber träufeln. Tipp: Besonders lecker schmeckt das Gericht zudem mit gehackten frischen Kräutern. Hier könnt ihr sowohl Koriander, Basilikum aber auch Minze verwenden.

 

Ich verspreche euch: Das Rezept klingt aufwändiger, als es wirklich ist. Wenn ihr die Backzeit der Toppings gut nutzt, dann seid ihr in maximal 30 Minuten fertig und könnt ein super leckeres Gericht geniessen. Ich freue mich auf eure Umsetzungen. Vergesst nicht, mir unbedingt ein Bild zu schicken oder mich auf Instagram unter @aniahimsa zu markieren.

Alles Liebe, Anina



6 thoughts on “Reisnudeln mit Erdnusssauce, knusprigem Tofu, gebackener Aubergine und Nuss-Granola”

  • Das beste Essen was ich seit langem nachgekocht habe!!! So ein unglaublich gutes asiatisches Essen – wahnsinnig inspirierend, Geschmacks intensiv und herrlich crunchy! Danke!!! Sogar mein Mann der Tofu hasst, hat alles gegessen und fand es echt Mega 😃

  • Ich lebe in Kenia wo Vegetarier noch oft
    schräg angeschaut werden und Veganismus noch nirgends ist. Tofu ist echt kaum zu kriegen. Doch ab und zu schaffe ich es!
    Dann Onkel und Tante aus der Schweiz im Moment zu Besuch, beides totale Karnivoren und Tofu ist für die beiden ein Schimpfwort. Sie seien noch satt vom Zmittag und würden heute nichts mehr essen, sagten sie vor ein paar Stunden. Hab dann zum zweiten Mal dieses tolle Gericht nachgekocht. Sie probierten dann doch, weil es so fein aus der Küche duftete.. Beide zum ersten Mal Tofu gegessen. Beide haben nachgeschöpft. Als ich sagte, das sei dann übrigens ein veganes Gericht gewesen, haben sie kurz leer geschluckt und dann nochmals gebackenen Tofu nachgeschöpft.
    Die Welt verändern – one meal at the time!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .