Raus aus dem Haut-Burnout: So wirst du stressbedingte Pickel los!

Raus aus dem Haut-Burnout: So wirst du stressbedingte Pickel los!

Wer gestresst ist, neigt viel eher zu Hautunreinheiten. Auch ich habe ein sogenanntes Stressgesicht, das sich immer wieder meldet, wenn ich mir wieder einmal zu viel zumute. Was ich dann unternehme und wie psychische Belastungen überhaupt Pickel verursachen können, verrate ich euch in diesem Blogpost über meine Hautgeschichte.

 *Dieser Beitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Weleda entstanden.

Die Haut ist der Spiegel unserer Seele. Dass das nicht einfach nur daher gesagt ist, liegt quasi auf der Hand: Ist uns etwas peinlich, erröten wir. Erschrecken wir uns, dann sehen wir sehr blass aus. Und sind wir nervös, bekommen wir nasse Hände vor lauter Aufregung. Und auch Stress kann sich auf die Haut auswirken. Er schwächt unser Immunsystem, die Schutzmechanismen der Haut werden gestört und wir bekommen dadurch ein unreines Hautbild in Form von Irritationen und Pickeln. Ich kann euch davon ein Liedchen singen. Immer wenn ich gestresst bin, meldet sich meine Haut mit ein paar fiesen roten Pickelchen.

Dass das keine Einbildung ist, zeigt zum Beispiel eine spannende Studie derUniversitätsklinik für Dermatologie an der Stanford University School of Medicine. In dieser wurde ein pathogener – das heisst krankheitsverursachender – Zusammenhang zwischen chronischem Stress und der Verschlechterung des Hautbilds nachgewiesen. Immer wenn der Stresspegel der teilnehmenden Studenten stieg – in Prüfungsphasen und damit einhergehendem Schlafmangel sowie Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten – wurde eine deutliche Verschlechterung des Hautbilds der Probanden beobachtet.

Auch in einer anderen Studie konnten Karin Aberg und ihre Kollegen von der Universität von Kalifornien nachweisen, dass ein erhöhtes Stresshormonlevel vermutlich den Transport körpereigener Antibiotika in die Haut stört.

 

„Was stresst mich eigentlich?“ 

Stress war bei unseren Vorfahren ein Überlebensvorteil, um in Gefahrensituationen alarmiert zu sein und kämpfen oder flüchten zu können. Heute ist der meiste Stress, den wir empfinden, hausgemacht. Ich kenne das von mir selbst. Meistens setze ich mich selbst so unter Druck, dass ich mich innerlich total unruhigfühle. Bevor ihr also einen Weg finden könnt, um mit eurem Stress umzugehen, müsst ihr euch selbst in solchen Situationen beobachten und herausfinden, was bei euch überhaupt Stress auslöst. Fragt euch in einem ersten Schritt: „Was stresst mich eigentlich?“.

Ganz oft hat Stress etwas mit Ängsten zu tun. Mir hilft es deshalb, mir das Worst Case Szenarioauszumalen und mir zu überlegen, was im schlimmsten Fall eintreten könnte. Meistens ist das dann so abwegig oder nur halb so schlimm und ich schaffe es dadurch und ein paar tiefen Atemzügen, wieder ruhiger zu werden.

Erst in einem nächsten Schritt geht es dann darum, Stressverursacher für die Haut zu meiden. Oft hängt das aber alles sehr zusammen. Bei mir führt Stress beispielsweise dazu, dass ich mehr Kaffee trinke, unregelmässig esse und weniger gut schlafe. Da sind Pickel und Unreinheiten quasi vorprogrammiert. Ein Teufelskreis.

 

Soforthilfe: Was tun, wenn schon Pickel da sind?

Peelings vermeiden: Das Beste wäre es also natürlich, den Stress einfach abzustellen. Aber so einfach ist das natürlich nicht. Wenn also doch mal wieder ein Pickel auftaucht, dann geht es vor allem darum, die Haut nicht noch mehr zu reizen. Vermieden werden sollten dann Peelings mit Granulaten und Hautreiniger auf Alkoholbasis.

Regelmässiges Gesichtsdampfbad: Ein regelmässiges Dampfbad für das Gesicht hilft den Poren, sich zu öffnen. Ausserdem wirkt das auch auf das Gemüt sehr entspannend. Ich empfehle euch, das 1 x in der Woche zu machen. Vor dem Dampfbad könnt ihr das Gesicht mit dem Naturally Clear Waschgel reinigen und danach – nach Bedarf – auf eure Pickel das S.O.S. Spot Treatment auftragen.

 

 

Mattierende Pflege: Das mattierende Fluid der Naturally Clear Serie von Weleda versorgt die Haut nach der Reinigung den ganzen Tag mit Feuchtigkeit. Auch hier ist wieder der antibakterielle Weidenrindenextrakt drin, um Hautunreinheiten zu bekämpfen. Was ich an der Creme besonders schätze, ist die mattierende Wirkung. Bei Stress und Übermüdung bekomme ich nämlich sofort eine glänzende T-Zone. Sprich: Nase und Stirn wirken total fettig. Deswegen verwende ich die Creme immer unter dem Make-Up. Ich creme mich damit ein und schminke mich danach. Um rote Stellen abzudecken, verwende ich die Spot Abdeckcreme.

 

Meine besten Tipps für eine langfristig schöne Haut

Neben dem innerlichen Stress, den wir selbst verspüren, gibt es noch weitere Dinge, die unsere Haut zusätzlich reizen können. Wer mich kennt, weiss, dass ich inzwischen eher selten Pickel habe und grundsätzliches ein sehr schönes Hautbild habe. Deshalb möchte ich gerne meine Tipps und Tricks mit euch teilen.

Erst einmal gibt es Dinge, die es zu vermeiden oder zu reduzieren gilt. Dazu gehören Genussmittel wie…

Zigaretten und Alkohol (ich habe nie geraucht und trinke gar keinen Alkohol)

– die falschen Wasch- und Pflegemittel (solche mit viel Chemie und Duftstoffen, Parfüm)

– Kleidung mit Kunstfasern (aus Synthetik und Plastik)

– und eine falsche Ernährung (zu viel Fleisch, Milchprodukte und zu wenig Vitamin C und A wirken sich negativ auf die Haut aus).

 

Natürlich gibt es aber auch Dinge, die ihr TUN dürft/könnt/müsst, wenn ihr ein schönes Hautbild erzielen möchtet…

Mehr Wasser trinken: Ausreichend Wasser zu trinken, ist für die Haut immer gut – auch in stressfreien Zeiten.

Gesunde und bunte Ernährung: Viel frisches Gemüse und Obst kombiniert mit dem guten Fett von Nüssen, tun der Haut richtig gut. Fleisch, Alkohol und zu viel Zucker, gilt es zu vermeiden.

 

 

Sport und Bewegung: Bei Bewegung werden Glückshormone ausgeschüttet. Sie fördern die Entspannung. Und eine bessere Fitness ist ebenfalls Balsam für das Selbstwertgefühl.

Entspannungsübungen: Yoga, Meditation, Massage und Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin können euch zu mehr Gelassenheit verhelfen.

Die richtige Pflege: Bei unreiner Haut zu Peelings und Produkten mit unnatürlichen Inhaltsstoffen zu greifen, verletzt die Haut nur noch mehr. Ich verwende daher im Gesicht nur Naturkosmetik. Das klärende Waschgel aus der Naturally Clear Linie von Weleda beinhaltet antibakterielle Wirkstoffe aus Weidenrindenextrakt und Hamamelis. Dadurch wird die Haut porentief gereinigt.

 

Der Weg zum besseren Ich-Gefühl & Me-Time

Ich habe euch zu Beginn dieses Beitrags die Studienlage erläutert und wir haben gelernt, dass Haut und Psyche tatsächlich zusammenhängen. Mich erstaunt das ehrlich gesagt nicht. Meine eigene Erfahrung hat mir in der Vergangenheit oft gezeigt, dass Haut und Psyche synchron handeln.

Geht’s meinem Kopf gut, so wirkt sich das auch auf meine Ausstrahlung aus. Ich habe dann diesen gewissen „Glow“, der eben eng zusammenhängt mit meinem eigenen Selbstwertgefühl und Befinden. Damit ich aber in dieser Balance bin, brauche ich sehr viel Zeit für mich selbst. Die nehme ich mir inzwischen auch ganz bewusst.

Dafür lege ich entweder im Alltag Pausenein oder blocke zu Beginn der Woche gewisse Zeiten für meine Me-Time. Ich stehe beispielsweise gerne früher auf, sodass ich diese Me-Time schon in meine Morgenroutine einbauen kann.

Was ich jeweils mache, wenn ich Zeit für mich geniesse, ist mir ganz alleine überlassen. Ich lese, gehe spazieren, höre mir einen Podcast an oder backe einen Kuchen. Was für mich stimmt, muss für euch aber nicht auch passen. Da müsst ihr herausfinden, was euch hilft und gut tut.

Wenn ich das beherzige und zudem noch auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung, genügend frische Luft und die richtige Pflege achte, dann geht es nicht nur mir gut, sondern eben auch meiner Haut. Das Ganze ist ein stetiger Lernprozess, mal gelingt es mir besser, mal wieder weniger gut.

Wie ich merke, wenn es wieder zu viel wird? Naja, am typischen Stressgesicht: Die kleinen fiesen Pickelchen am Kinn erinnern mich dann jeweils daran, dass ich wieder einen Gang runterschalten und mir mehr Zeit für mich nehmen sollte!

Erzählt ihr mal:Wann bekommt ihr unreine Haut? Hat das auch mit Stress zu tun oder welche Faktoren lösen bei euch Hautirritationen aus? Ich bin gespannt auf eure Tipps und Geschichten.

Alles Liebe, Anina

 

 



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