Denim ohne Gift + Ausbeutung: Warum Bio-Jeans besser sind und welche Labels nachhaltig produzieren

Denim ohne Gift + Ausbeutung: Warum Bio-Jeans besser sind und welche Labels nachhaltig produzieren

Die Jeans ist aus keinem Kleiderschrank mehr wegzudenken. Doch: Bei deren herkömmlichen Herstellung von Denim werden Chemikalien freigesetzt, unter denen die Umwelt und auch die Arbeiter leiden. Wer von uns weiss wirklich, wie und wo die Lieblingsjeans hergestellt wurde? Ich verrate euch heute, welche Brands euch volle Tranpsarenz bieten und wo ihr stylische Alternativen zur Levi’s & co. findet. Oben drauf gibt’s ein paar Tipps, wie ihr euer Lieblingsstück auch richtig pflegt, damit ihr ganz lange Freude daran habt. 

*Dieser Blogpost ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Zak von Bank Cler entstanden. Mit der App Zak verwaltest du deine Finanzen ganz einfach auf dem Smartphone. 

 

Wir verreisen gedanklich kurz nach China. Genauer gesagt nach Xintang – der „Welthauptstadt der Blue Jeans“. Hier werden jedes Jahr mehr als 260 Millionen Jeans hergestellt. Von dort aus gelangen sie in die ganze Welt. Auf die Umwelt achtet hier niemand, ungefiltert fliessen die Chemikalien, die bei der Herstellung von Demin freigesetzt werden, ins Abwasser und zerstören die Umwelt. Greenpeace kam in einer heimlich durchgeführten Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Xintangs Fluss Dong stark mit Schwermetallen und anderen Chemikalien aus der Textilindustrie belastet ist.Und damit nicht genug: Auch die Arbeiten leiden unter den üblen Bedingungen in den Fabriken. Sie werden krank, sterben früh.

 

8’000 Liter Wasser für 1 Jeans

Als wären die obig genannten Fakten nicht schon heftig genug, kommt auch noch dazu, dass für die Herstellung einer einzelnen Jeans bis zu 10’000 Liter Wasser verbraucht werden. Doch wie kommt da so viel zusammen?, fragt ich ihr euch vielleicht. Nun: Jeans bestehen zum grössten Teil aus Baumwolle, die jedoch oft in sehr trockenen Ländern angebaut wird. Deswegen werden für den Anbau auch schon einmal Flüsse umgeleitet (so geschehen in Usbekistan, wo die Landschaft einer Wüste gleicht). Die dortige Baumwollproduktion bedingt zusätzlich Massen von Düngemitteln, damit auf den ausgelaugten und kargen Böden überhaupt Baumwollpflanzen gedeihen können. Zusätzliche Pestizide sorgen dafür, dass die Pflanzen ungestört wachsen.

Nach der Baumwollherstellung geht es dann natürlich weiter zur Verarbeitung in der Fabrik. Unter Einsatz von viel Chemie werden hier die Jeans verarbeitet, gefärbt und bekommen ihre Waschung. Letztere ist besonders toxisch und muss daher mit viel Wasser wieder ausgespült werden. Es gelangen so in den Produktionsländern Millionen Liter Wasser ungereinigt als Abwasser  in die Flüsse. Der Wasserverbrauch von einer Jeans kann dadurch (je nach Waschung und Verarbeitung) also nochmals auf bis zu über 13’000 Liter steigen.

 

3 einfache Tipps für ein längeres Jeans-Leben: Das kannst du tun!

Natürlich möchte ich euch nicht nur über die Missstände in der Denim-Produktion aufklären. Es geht auch darum, euch bessere und nachhaltigere Alternativen aufzuzeigen. Wer folgende Tipps beachtet, macht schon ganz schön viel richtig, ohne dafür gross Geld auszugeben oder einen Mehraufwand betreiben zu müssen.

 

  1. Second-Hand kaufen: Wer seine Jeans im Second-Hand Laden kauft oder die eigene Jeans weitervererbt, tut bereits viel für die Umwelt. Jeans sind so robust, dass sie gut und gerne jahre oder gar Jahrzehnte lang getragen werden können. Hier findet man auch ganz oft schöne Vintage-Levi’s Modelle.
  2. Die richtige Jeanspflege: Denim braucht nicht viele Waschgänge. Im Gegenteil: Eine Jeans wird umso bequemer, je länger sie getragen wird. Das spart Wasser und es gelangen auch weniger Cheminkalien ins Abwasser. Ausserdem verleiht das der Hose eine längere Lebensdauer.
  3. Recyceln: Zerschlissene und alte Jeans müssen nicht weggeworfen werden, sie können recycelt werden. Ihr könnt beispielsweise Topflappen daraus basteln oder sie zu kurzen Shorts umwandeln.

 

Nachhaltige Schweizer Jeans nach Mass

Der Secondhand-Shop deines Vertrauens hat nicht die richtige Jeans für dich bereit und deine alte Hose lebt bereits als Topflappen weiter? Oder vielleicht suchst du einfach schon lange nach einer wirklich gut sitzenden Jeans, die nachhaltig hergestellt wurde? Dann könnte das Label SELFNATION spannend für dich sein. Hier kannst du deine eigene massgeschneiderte Hose bestellen. Und das innert wenigen Minuten.

 

Wo produziert das Label?

Nachhaltigkeit und Qualität gehen bei SELFNATION Hand in Hand. Zur Herstellung der Hosen verwendet das Label nur hochwertigste Stoffe aus europäischen Webereien mit langjähriger Erfahrung. Unter einem Dach werden die Fasern zu Garn gesponnen, die Stoffe gewebt und gefärbt. Alle Materialien – vom Garn bis zu den Knöpfen – stammen aus Europa.

 

Wie sehen die Designs aus?

Entworfen werden die Kollektionen in Berlin. Beim Design der Hosen wird bewusst darauf geachtet, dass die Hosen lange gefallen und zu Lieblingsstücken werden, welche keinen kurzfristigen Trends unterliegen. Ihr könnt wählen zwischen verschiedenen Modellen, Farben und Bundhöhen. Da ist für jeden etwas sei. Sei es eine Low Raise Skinny Jeans oder eine Schlaghose mit hohem Bund.

 

Wo werden die Jeans genäht?

Gefertigt werden die Jeans dann in der Schweiz, genauer gesagt im Tessin. SELFNATION legt besonderen Wert darauf, in einer lokalen und sicheren Arbeitsumgebung zu produzieren. So garantiert das Label faire und sichere Arbeitsbedingungen.

 

 

Das kostet eine massgeschneiderte Hose

Eine massgeschneiderte Jeans bekommst du bei SELFNATION ab 249 Franken. Das klingt erst einmal nach viel. Bedenkt man aber, dass die Jeans nachhaltig und fair produziert und in der Schweiz genäht wird, relativiert sich das. Ausserdem wird die Lieblingshose lange getragen. Trägst du die Jeans beispielsweise über 7 Jahre jede Woche, kostet dich die Hose plötzlich gar nicht mehr so viel! 😉

Wenn ihr zusätzlich noch ein bisschen sparen wollt, dann kann ich euch die Funktion Zak Deals von Bank Cler empfehlen. Immer wenn dir jemand Geld auf dein Zak-Konto überweist, dann kannst du Gutschriften zu Gutscheinen umwandeln und machst dabei auch noch Gewinn. Welchen Betrag du einsetzen willst, bestimmst du selbst.

 

 

Ein Beispiel: Ich bekomme 200 Franken überwiesen. Von diesem Geld kaufe ich mir mit «Zak Deals» einen SELFNATION-Gutschein. Dank «Zak Deals» bekomme ich den Gutschein mit einem zusätzlichen Gewinn von 80 Franken und kann bei der Bestellung meiner Jeans Geld sparen. Ähnliche Deals gibt es auch für andere Onlinehändler wie zum Beispiel Spotify oder Apple Music!

Mit dem Code ZAK789 bekommst du bei der Eröffnung eines  Zak-Kontos ein Startguthaben von 100 CHF.

 

Mein Jeansmodell und weitere Brands

Wenn ihr mehr über Zak und die verschiedenen Funktionen der Banking-App erfahren möchtet, dann könnt ihr euch gerne meine bisherigen Blogposts dazu anschauen. So handle ich ganz einfach mein Budget auf Reisen und hier könnt ihr nachlesen, wofür Chris und ich Zak bei uns im Haushalt täglich nutzen.

Nun bin ich natürlich gespannt, ob ihr SELFNATION schon kennt und ob ihr schon eure perfekte faire und nachhaltige Jeans gefunden habt. Vielleicht trägt ihr aber auch eine, die ihr Secondhand erstanden habt? Ich bin gespannt auf euer Feedback! Ich trage übrigens das Modell TOKYO KNIGHTS HIGH WAIST, SLIM ANKLE.

Weitere tolle faire + nachhaltige Jeans findet ihr zum Beispiel bei MudJeans, ArmedAngels, K.O.I., Nudie Jeans, Bleed, Wunderwerk und Kuyichi.

Alles Liebe, Anina



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