Laufsport Q+A #1: Ich beantworte eure Fragen

Laufsport Q+A #1: Ich beantworte eure Fragen

Am 30. Mai ist es soweit und ich laufe zusammen mit runforit.ch meinen ersten Halbmarathon. Vor Kurzem habe ich euch dazu aufgefordert, mir Fragen runds ums Thema Laufsport zukommen zu lassen. Gerne teile ich die ersten sieben Antworten mit euch in diesem Blogpost und hoffe, dass ich euch damit dabei unterstützen und motivieren kann bei eurem Training. Diese Beiträge sind als Serie angedacht, das hier ist der erste von drei Teilen.

*Dieser Blogpost ist in bezahlter Zusammenarbeit mit runforit.ch von Generali entstanden.

Bevor ich direkt in eure Fragen einsteige, möchte ich euch hier meine Lauftipps für Anfänger und Wiedereinsteiger verlinken. Da gebe ich euch wertvolle Tipps, wie ihr nach einer längeren Pause wieder mit dem Joggen beginnen könnt und was ihr dabei unbedingt beachten solltet. Ausserdem findet ihr auf runforit.ch eine ganze Seite mit meinen Tipps und Tricks plus einem Video-Rezept für meine leckeren Bliss Balls.

 

1) Welche Ausrüstung brauche ich?

Du kannst für dafür hunderte Franken ausgeben. Das ist aber kein Muss. Das Wichtigste sind die Laufschuhe. Aber auch da kommt es nicht nur auf den Preis an. Ich empfehle dir, eine Laufanalyse machen zu lassen. Die wird fast in allen guten Geschäften für Runningschuhe angeboten und kostet auch oftmals nichts.

Ansonsten sollte man als Anfänger keine Wissenschaft aus dem Outfit machen. Ich würde dir empfehlen, dich dem Wetter entsprechend einzukleiden. Bequem muss es auch sein, wenn die Hose alle 3 Meter rutscht, dann bringt das auch nichts.

 

2) Soll ich besser morgens laufen oder kann ich auch am Abend gehen?

Das ist ganz dir überlassen. Du kannst auch Nachmittags gehen. Wichtig ist nur, dass du zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr aktiv bist, sonst stört das den Schlaf und vor allem das Einschlafen.

Ausserdem: Laufen ist für mich oft das Ventil für Stressabbau. Das ist nicht unbedingt sinnvoll: Zwischen Arbeit und Joggen solltest du kurz zur Ruhe kommen, sonst steigerst du die Gefahr, dich zu übernehmen oder dich gar zu verletzen.

 

3) Kann ich auf leeren Magen joggen gehen?

Klar. Ich mache das ganz oft, weil ich gerne direkt morgens laufen gehe. Ab und an esse ich dafür aber eine halbe Banane oder ein paar Datteln. Das musst du für dich selbst herausfinden.

Ich merke beispielsweise aber auch, dass ich nachmittags immer am schnellsten bin. Das liegt wohl daran, dass ich dann mehr Energie habe, weil ich schon mein Mittagessen hatte.

Viel wichtiger als das Essen ist sowieso das Trinken – vor und nach dem Lauf.

 

4) Ich wohne in der Stadt und muss auf der Strasse laufen gehen. Schadet das meinen Gelenken?

Nein. Gelenke nehmen einen Schaden, wenn die Muskulatur nicht genügend ausgebildet ist. Ausserdem kommen hier wieder die guten Schuhe ins Spiel: Gedämpfte Schuhe reduzieren die Stossbelastungen. Und ich finde auch, dass es die Abwechlsung macht: Plant ganz unterschiedliche Laufstrecken mit unterschiedlichen Untergründen ein. Ausserdem könnt ihr euch überlegen, ob ihr es auch mit Barfussschuhen versuchen möchtet. Das ist eine tolle Abwechslung für den Fuss.

 

5) Beim Laufen habe ich immer Schmerzen. Kann ich trotzdem weiterhin joggen?

Das würde ich nicht empfehlen. Ich bin zwar keine Ärztin, aber meistens geht der Schmerz von alleine nicht weg. Gönn dir Ruhe.

 

6) Soll ich mich vor oder nach dem Laufen dehnen?

Vor dem Laufen macht am wenigsten Sinn. Einen kalten Muskel solltest du nicht dehnen. Wenn, dann solltest du dich erstmal warm machen oder warm laufen. Um ehrlich zu sein, dehne ich mich meistens nicht einmal nach dem Lauf. Was hier sicher auch Sinn macht: Magnesium! Ich nehme das – vor allem nach langen Läufen – gerne ein. Das hilft zum Schutz vor Verletzungen meiner Meinung nach fast mehr.

 

7) Was ist Intervalltraining und was bringt das?

Intervalltraining bedeutet, dass du kurze Passagen oder kurze Einheiten in höherer Geschwindigkeit läufst. Das machst du um schneller zu werden. Wenn du dich verbessern willst, willst du länger und schneller laufen können. Sprich: Du steigerst und variierst sowohl die Distanz als auch die Geschwindigkeit.

In der Umsetzung heisst das, dass du zum Beispiel 1x pro Woche einen kurzen schnellen Lauf machst, einen längeren (8 km) Lauf mit mittlerer Geschwindigkeit und einen langen Run (10-12 km).

Du kannst Intervall aber auch in jeden einzelnen Lauf einbinden. Mit einer Pulsuhr kannst du das gut im Auge behalten und sogar einstellen. Du läufst dann zum Beispiel 400 Meter schnell, dann wieder 200 Meter langsam, usw.

 

Wenn ihr weitere Fragen habt, dann stellt sie mir gerne in den Kommentaren oder schreibt mir direkt auf Instagram. Ich freue mich bereits auf das nächste Q+A und hoffe, dass euch diese Serie gefällt.

Alles Liebe,
Anina



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