Meine Morgenroutine: 6 Tipps für ein nachhaltigeres Badezimmer

Meine Morgenroutine: 6 Tipps für ein nachhaltigeres Badezimmer

Blogposts über Morgenroutinen gibt es wie Sand am Meer. Solche, die sich explizit damit auseinandersetzen, den Start in den Tag ökologischer, plastikarmer und vielleicht sogar irgendwann müllfrei zu gestalten, weniger. Darum ist das heute mein Thema. Ich verrate euch meine sechs besten Tipps, wie auch ihr mit wenigen Schritten und geringem Aufwand mehr Nachhaltigkeit in euer Bad bringt.*

*Dieser Beitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Möbel Pfister entstanden. Alle Meinungen sind meine eigenen.

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich sagen kann, dass ich einen nachhaltigen Lebensstil führe. Betrachte ich aber den Müll, der täglich auch bei mir im Haushalt anfällt, an, bin ich von Zero Waste noch sehr weit entfernt. Manchmal frustriert mich das. Und dann denke ich mir wieder: Das ist alles ein Prozess. Es bringt nichts, wenn ich jetzt alles wegschmeisse, was diesem Lebensstil nicht entspricht.

Was mir in der Küche oder im Kleiderschrank also schon sehr gut gelingt, steckt im Bad noch etwas in den Kinderschuhen. Immer mehr gelingt es mir aber auch da, Schritt für Schritt nachhaltiger zu werden. Während der Recherche für diesen Blogpost bin ich sogar auf Produkte gestossen, von deren Existenz ich nicht einmal wusste. Oder wusstet ihr beispielsweise, dass es inwzischen sogar zu 100% biologisch abbaubare Frottierwäsche gibt? Bis hin zum Einnähetikett!

 

1) Biologisch abbaubare Frottierwäsche

Wo es das zu kaufen gibt? Bei Möbel Pfister. Deswegen habe ich mich für diesen Blogpost auch mit dem Schweizer Einrichtungshaus zusammengetan. Die Infinity Frottierwäsche ist Teil ihres des Cradle to Cradle® Sortiments, mit dem sich Pfistr für kompromisslose Nachhaltigkeit einsetzt. Bei der Frottierwäsche kamen lediglich umweltneutrale Farbpigmente zum Einsatz. Und sogar bei der Herstellung wurden erneuerbare Energien genutzt.

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Frottierwäsche ist genau so flauschig und weich wie herkömmliche Duschtücher und es gibt die Linie in vier verschiedenen Farben. Ich habe mich für das klassische weiss – damit fühle ich mich zuhause wie im Wellnessurlaub – rosa und grau entschieden (siehe Bild unten). Fragt mich nicht, wo da der Haken ist. Es gibt tatsächlich keinen. Denn auch der Preis ist total fair. Das grösste und „teuerste“ Duschtuch liegt bei 24.95 Franken. Ihr findet das ganze Sortiment und alle weiteren Infos aber auch direkt hier.

 

Das Cradle to Cradle® Konzept nimmt sich die Natur zum Vorbild. Alles, was in der Natur nicht mehr gebraucht wird, landet als Nährstoff für neues Leben wieder im Kreislauf. Denn dieser ist endlos, wie der Name schon sagt. Mehr dazu bei Pfister erfahrt ihr hier.

 

2) Zähneputzen mal anders: Bambus statt Plastik

Nachhaltigkeit im Bad fängt eigentlich schon beim morgendlichen Zähneputzen an. Lange habe auch ich eine elektronische Zahnbürste verwendet, weil sich das Gefühl auf den Zähnen einfacher besser anfühlt. Und wisst ihr was? Ich behalte sie auch. Aber ich putze mir die Zähne damit nur noch am Wochenende. An den Wochentagen greife ich zur Bambuszahnbürste. Der Griff der Hydrophil ist nämlich aus Bambus, die Borsten aus BPA-freiem Nylon. Die Zahnbürste reinigt gründlich, schont das Zahnfleisch und ist eine super Gelegenheit, den Plastikkonsum auch bei der Hygiene zu reduzieren. Die Zahnbürste ist bei Pfister in verschiedenen Farben und auch als Kinderzahnbürste erhältlich. Ihr findet sie direkt sie im Laden direkt da, wo ihr auch die Infinity Duschtücher findet.

 

3) Unsichtbarer Plastik: Achtung!

Wer Plastik im Badezimmer reduzieren will, muss leider noch auf viel mehr achten, als nur auf die Verpackungen. Ihr habt bestimmt auch schon von Mikroplastik gehört. Es wird in vielen Peelings oder auch für Zahnpasta eingesetzt. Darüber gelangt es nicht nur in die Umwelt und unsere Gewässer, sondern auch in unseren eigenen Organismus.

Ich liste euch hier einmal einige Inhaltsstoffe auf, damit ihr eure Produkte auf Mikroplastik überprüfen könnt:

Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan (PUR), Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer (ACS), Polyquaternium-7 (P-7)

 

4) Natürlich Pflegeprodukte statt Chemiebomben

Weniger ist mehr. Viele meiner Pflegeprodukte mache ich inzwischen selber (wollt ihr dazu einen separaten Blogpost? Lasst es mich in den Kommentaren wissen). Dazu gehört beispielsweise mein Deo oder auch mein Gesichtspeeling. Ganz alles schaffe ich aber noch nicht selbst zu machen. Auch wenn ich für meine Haut gerne auch einmal reine Öle zum Eincremen verwende (Olive oder Kokos), darf es ab und an auch einmal ein gekauftes Produkt sein.

Pfister hat auch hier ein tolles und breites Angebot. Um nur einen Brand zu nennen: Die Pflegeprodukte der Apotheke Brooklyn sind zwar nicht alle Zero Waste. Dafür enthalten sie rein natürliche Inhaltsstoffe und die Marke hat eine total romantische Gründungsgeschichte: Chrissy Fichtl, damals schwanger, wollte auf ihre Haut nur Dinge lassen, von denen sie wusste, was genau drin steckt. 2011 fing sie also an, selbst mit Inhaltsstoffen zu experimentieren – übrigens in ihrer Küche in New York in Brooklyn. So hat sie begonnen, ihre eigenen Seifen und Pflegeprodukte herzustellen.

 

 

In den USA gibt es inzwischen über 100 Produkte. Ihre Linie gibt es in der Schweiz exklusiv nur bei Pfister zu kaufen. Ich persönlich liebe die Lavendel Bodylotion. Aber auch die Stückseife (die kommt ohne Plastik aus) eignet sich wunderbar, um sich morgens das Gesicht zu waschen. Feste Seifenstücke sorgen für weniger Verpackungsmüll und eine höhere Ergiebigkeit. Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass diese nicht in einer Extra-Plastikverpackung stecken.

 

5) Upcycling von Verpackungen: Gewusst wie!

Bevor ihr mich jetzt also rügt: Wer Kosmetik kauft, kann auf Verpackungen nicht immer verzichten. Was ich also mache ist, die Verpackung nach dem Aufbrauchen weiterzuverwenden. Entweder fülle ich leere Behälter wieder auf (wie beispielsweise bei der Bodylotion) oder ich verwende leere Tegel für einen anderen Zweck. Ihr könnt beispielsweise eine Schmuckdose daraus machen oder kleinere Verpackungen aufbewahren, wenn ihr verreist. Dann könnt ihr euch nämlich euer Shampoo, etc. einfach abfüllen und braucht nicht diese unnötigen kleinen Reisesets zu kaufen.

 

6) Stein, Glas und Holz statt Plastik

Spender auf Glas, Seifenstücke auf Naturstein: Inzwischen gibt es so viele tolle und vor allem schönere Alternativen als Kunststoff. Damit kein Schimmel entsteht, solltet ihr einfach darauf achten, welche Materialen ihr wo verwendet. Eine feste Seife passt beispielsweise super gut auf einen Stein (Holz saugt hier zu fest Flüssigkeit auf). Auch meine Zahnbürste bewahre ich in einem Steinbecher auf (siehe Bild unten).

 

Ihr findet meine Becher im Marmorlook übrigens hier. Davon gibt es auch den passenden Seifenspender und eine hübsche Schale für das feste Seifenstück.

 

Eure Tipps + Meinungen!

Das waren meine sechs Tipps in Sachen Nachhaltigkeit im Bad. Nun bin ich gespannt auf euer Feedback. Habt ihr das Cradle to Cradle Prinzip schon gekannt und wusstet ihr, dass Pfister ein so grosses nachhaltiges Sortiment habt? Und dann noch zu einem so guten Preis? Und: Was macht ihr, um mehr Nachhaltigkeit ins Bad zu bringen?

Ich freue mich auf eure Inputs.

Alles Liebe,
Anina

 

 

 



3 thoughts on “Meine Morgenroutine: 6 Tipps für ein nachhaltigeres Badezimmer”

  • Liebe Anina. Ich wusste gar nicht, dass Pfister so auf Nachhaltigkeit setzt. Die Frottierwäsche schaue ich mir gerne an. Und danke für die Liste mit dem Mikroplastik. Lg und happy Monday, Sara

    • Liebe Sara. Danke für dein liebes Feedback. Das freut mich natürlich! Und ja: Schau gerne mal vorbei, es gibt echt viele tolle Produkte, nicht nur im Badbereich. Alles Liebe, Anina

  • Hallo 🙂

    Ich habe anstelle Wattepads mir waschbare, wiederverwendbare Pads bestellt. Die sind echt super und spart auch wieder viel Müll. Die Bambuszahnbürste habe ich auch, ist super 🙂

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