Entschleunigung: 7 Tipps für den perfekten Kurzurlaub

Entschleunigung: 7 Tipps für den perfekten Kurzurlaub

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Die Länge des Urlaubs hat keinen Einfluss auf die Erholungswirkung, wusstet ihr das? Viel mehr zählt die Möglichkeit aus dem Alltag auzubrechen und wirklich abschalten zu können. Diese Theorie hat sich für mich kürzlich tatsächlich bestätigt: Nach nur zwei Nächten im Naturhotel Forsthofgut in Österreich* fühlte ich mich total erholt. Woran das liegt und wie auch ihr es schafft, im Kurzurlaub aktiv Energie zu tanken, verrate ich euch in diesem Blogpost.

*Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit dem Naturhotel Forsthofgut entstanden (Einladung).

Der Alltag prägt uns, egal wie er normalerweise aussieht. Besonders Stress führt zu seelischen und körperlichen Fehlstellungen. Er macht uns müde, manchmal sogar krank. Durch Erholung versuchen wir den Ausgleich zu schaffen. Besonders am Wochenende oder eben auch im Urlaub wollen wir so unseren Organismus wieder aufbauen, um uns wieder wohl und ausgeglichen in unserer Haut zu fühlen. Diesen Zustand gibt es übrigens sogar in der Wissenschaft. „Base-Line“ wird er im Fach-Jargon genannt und beschreibt den Zustand der Entspannung, des idealen, unverformten Ausgangspunktes, bevor Körper und Psyche in Stress geraten.

Einfach mal nichts tun, das wär’s jetzt“, hören wir uns in Zeiten von Stress oft sagen. Doch ist das wirklich so? Bauen wir dadurch wirklich Stress ab und erholen uns? Ich muss euch enttäuschen: Nein. Anspannung abzubauen, indem man auf der faulen Haut liegt, klappt meistens nicht. Viel sinnvoller ist es, Kontrasterlebnisse zum Alltag zu schafffen. Das klingt gut, oder? Aber was heisst das jetzt?

Nun, gerade Menschen, die tagtäglich eintönige Arbeiten, viel sitzen und im Büro arbeiten, erholen sich am besten, wenn sie die Freizeit dazu nutzen, möglichst viele sinnlichen Eindrücke zu erleben. Ganz einfach gesagt: Indem wir den Blick für Schönes schärfen, neue kulinarische Highlights entdecken, uns sportlich betätigen um so unseren Körper zu spüren, und so weiter.

Nach meinem Aufenthalt im Naturhotel Forsthofgut im schönen Leogang, habe ich mich tatsächlich total erholt gefühlt (obwohl wir nur zwei Nächte da waren und ich davor ziemlich gestresst war). Ich habe mir also rückblickend überlegt, was denn ausschlaggebend war für all das Kräftetanken vor Ort. Und daraus habe ich für euch eine Liste mit den besten Tipps für schnelle Erholung gestaltet:

Was für ein Ausblick! Direkt vor dem Hotel fährt eine Seilbahn (für Gäste gratis) hoch hinaus in die Alpen. Von da aus könnt ihr wunderbare Wanderungen unternehmen.

 

Sport

Wie ihr wahrscheinlich wisst, bin ich ständig in Bewegung. Ich liebe es Laufen zu gehen, Cycling-Klassen zu besuchen und HIIT Workouts zu machen. All diese Sportarten sind ziemlich schnell und auf Ausdauer ausgelegt. Überraschenderweise sind aber genau solche Ausdauersportarten wie Joggen weniger dafür geeignet, wirklich Stress abzubauen. Der Grund macht Sinn: Sport ist vor allem dann entspannend, wenn wir zeitgleich mental abschalten. Und gerade bei einfachen Bewegungsabläufen ist das weniger der Fall, weil wir uns zu sehr daran gewöhnen und so nebenbei noch die Zeit haben unsere Probleme im Kopf durchzugehen. Viel besser sind hingegen Sportarten wie Yoga, Pilates oder alles, was zusammen in einer Gruppe gemacht wird. Im Forsthofgut werden jeden Tag Gruppenkurse angeboten und auch der Fitnessraum hat 24 Stunden geöffnet. Ideal also, um den Tag bereits mit Bewegung starten zu können.

 

Frische Luft

Dass Spaziergänge an der frischen Luft wahre Wunder bewirken, wird euch nicht überraschen. Noch besser sind längere Wanderungen. Chris und ich haben uns am ersten nach dem Frühstück im Hotel aufgemacht in die Berge und sind vier Stunden über Wald und Wiese sowie die schönsten Wälder gepilgert. Und das Ganze immer mit einem irrsinnig schönen Panorama. Das tat nicht nur dem Körper gut, sondern eben auch der Seele. Und diese Ruhe auf 2000 Meter über Meer – unbezahlbar!

 

Gesunde Ernährung

Natürlich auch noch darauf zu sprechen kommen, was wir in unseren Körper hineingeben. Es macht mehr als Sinn, dass gesundes Essen auch dazu führt, dass wir uns gut fühlen. Im Forsthofgut habe ich besonders geschätzt, dass der Tag schon mit einem reichhaltigen, frischen und ausgewogenen Buffet startet. Am „Genussmarkt“ kann sich jeder selbst sein Frühstück aussuchen. Da gibt es Früchte, soweit das Auge reicht und auch ganz viel rohes Gemüse und leckere vegane Aufstriche. Zudem gibt es immer frische Säfte und Smoothies, Sojajoghurt, frische Backwaren (sogar veganer Kuchen) und eine Bar, wo einem frisch nach Wunsch der Kaffee zubereitet wird. Für den Cappuccino könnt ihr hier aus allen erdenklichen Milchalternativen aussuchen. Ein Traum! Wer nach dem Mittag schon wieder Hunger hat, kann sich von 14-17 Uhr wieder am Buffet bedienen und „Jause“ machen. Abends gibt es drei verschiedene Menüs von der Karte (jeweils 5 Gänge). Eines davon ist komplett vegan und wurde auf meinen Wunsch hin sogar glutenfrei serviert. Was will man mehr!

 

Die Forsthofgut-Küche setzt auf frische Zutaten: Besonders die Blattwerk-Bar sowie die frischen Säfte haben es mir angetan!

 

Digital Detox

Eines gleich vorweg – ich bin nicht das beste Beispiel wenn es darum geht, das Smartphone einfach einmal wegzulegen. Aber auch ich merke immer mehr, dass es mir total gut tut, bewusst das Handy wegzulegen und Dinge zu erleben, ohne sie online mit jemandem teilen zu müssen. Ihr werdet merken: Ihr nehmt um euch herum wieder Dinge wahr, die sonst nur so an euch vorbeiplätschern. Da ein Lächeln eines Fremden, hier eine nette Begrüssung. Und auch die Gespräche mit dem Gegenüber sind viel tiefgründiger, wenn nicht beide das Smartphone auf dem Tisch liegen haben.

 

Ordnung

Unordentliche Räume stressen uns, bewusst und unbewusst. Ich merke das sofort. Wenn ich nach Hause komme und es steht alles nur so rum oder die Küche ist nicht aufgeräumt, dann werde ich ganz unruhig. Strukturiert zu sein und zu reduzieren kann also dabei helfen, auch das eigene Chaos im Kopf zu entrümpeln. Und ich glaube übrigens, dass das auch mit ein Grund ist, warum wir Hotelzimmer so lieben. Gibt es etwas Besseres, als ein frisch gemachtes weisses Bett mit vielen schön aufgeschlagenen Kissen? Im Forsthofgut war das übrigens besonders toll: Die Zimmer sind so schön hell, geräumig und clean ohne dabei den Charme zu verlieren. Ein Traum!

 

Schlaf

Richtig erholt sind wir eigentlich nur, wenn wir schlafen. Das mag plump klingen, wird aber dennoch oft unterschätzt. Und ich weiss hier wovon ich spreche. Wir wohnen an einer befahrenen Strasse. Gerade im Sommer ist bei offenem Fenster der Schlaf so gut wie immer gestört durch die vorbeifahrenden Autos. Umso mehr habe ich es genossen, im Forsthofgut nur den kleinen Bach plätschern zu hören. Hier übrigens noch ein kleiner Tipp: Versucht einmal, auch im Urlaub bei Zeiten aufzustehen. Ihr werdet sehen: Dadurch seid ihr viel wacher, als wenn ihr doppelt so lange schläft wie sonst. Ein guter Rhythmus ist das A und O (ausserdem könnt ihr euch ja nach oder mit dem leckeren Frühstück nochmals gemütlich zurück ins Bett kuscheln).

 

Am „Genussmarkt“ der Forsthofgut-Küche kann man sich sein eigenes Frühstück zusammenstellen.

 

Gemeinsamkeit

Nichts bringt uns besser auf andere Gedanken, als wenn wir Zeit mit Menschen verbringen, die wir mögen. Zusammen zu lachen ist wohl die beste und einfachste Art, um Stress abzubauen. Immer wieder beobachte ich bei mir selbst aber, dass ich gerade in stressigen Zeiten gerne alleine bin. Genau falsch! Versucht euch zu überwinden und ihr werdet sehen: Gerade soziale Beziehungen (und zwar echte und nicht jene online) tun euch in stressigen Zeiten total gut.

 

Erholung im Alltag…

Und das Allerwichtigste: Erholung darf sich eben nicht nur auf den Urlaub beschränken. Erholung soll auch im Alltag Platz finden. Warum? Ganz einfach: Belastungswirkungen entstehen mit der Zeit. Werden sie nicht zwischendurch abgebaut wird der Stress immer noch grösser und unüberwindbarer. Zudem ist es wichtig, dass sowohl Körper als auch Geist Erholung bekommen. Wenn ihr diesbezüglich noch auf der Suche nach Tipps für eure Me-Time seid, dann kann ich euch meinen Blogpost hier empfehlen. Da gebe ich euch 50 Tipps, wie ihr aktiv im Alltag Zeit für euch selbst einbauen könnt.

Der hauseigene Barista brüht euch den Kaffee ganz nach euren Wünschen. Ihr könnt sowohl eure Milchalternative als auch die Bohnen wählen!


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