Veganes BBQ – die besten Tipps für #Grillitarier und mein Lieblingsrezept

Veganes BBQ – die besten Tipps für #Grillitarier und mein Lieblingsrezept

An einem lauen Sommerabend gibt es nichts Besseres, als gemeinsam mit Freunden zu grillen. Das Schöne daran ist, dass sich jeder ganz nach seinem Geschmack etwas auf den Rost legen kann. Wie ihr mit euren veganen Grillvariationen selbst die Fleischesser verblüfft, erfahrt ihr in diesem Blogpost*. Ausserdem verrate ich euch, was ihr anstelle von Alufolie zum Garen von Gemüse verwenden könnt und von welchem Öl ihr besser die Finger lassen solltet. Und last but not least teile ich das lang ersehnte Rezept für meinen Avocado-Algenburger mit euch. 

*Dieser Blogpost ist in bezahlter Zusammenarbeit mit der Migros entstanden. 

Die beste Nachricht gleich vorweg: Im Grunde genommen könne alle veganen Lebensmittel bedenkenlos gegrillt werden. In manchen Fällen kommt es aber ein wenig auf die richtige Vorbereitung an, damit das vegane Grillgut auch wirklich aussen schön knusprig und innen saftig bleibt.

 

Hier sind meine 7 #Grillitarier Geheimtipps für ein gelungenes veganes BBQ:

  1. Verwendet unbedingt ein Öl, das erhitzt werden darf! Geeignet sind alle Fette, die einen hohen Rauchpunkt haben. Je mehr gesättigte Fettsäuren oder einfach ungesättigte Ölsäure ein Fett enthält, desto höher liegt der Rauchpunkt. Natives Olivenöl ist bis zu 180 °C hitzestabil. Denn es besteht zu etwa 15-20 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und zu etwa 75 Prozent aus der einfach ungesättigten Ölsäure. So eignet es sich zwar zum schonenden Braten und Frittieren, aber nicht unbedingt für den Grill. Besser geeignet sind so genannte High-oleic-Öle. Dabei handelt es sich um Öle von speziellen Sonnenblumen-, Raps- und Distelsorten, die durch Züchtung einen höheren Ölsäureanteil haben. Sie sind kalt gepresst, vertragen aber Temperaturen bis 210 °C, also Brathitze.
  2. Gewürze sind das A und O beim veganen Grillen. Eine leckere Marinade ist ganz einfach zubereitet, braucht jedoch genügend Zeit zum Einziehen. Es lohnt sich also, das Gemüse oder auch den Tofu darin einzulegen. Nur bei Marinaden mit frischen Kräutern ist hier Vorsicht geboten: Sie können leicht verbrennen, wenn sie die ganze Zeit über mit auf dem Grill sind.
  3. Alufolie ist beim Grillen zwar praktisch, ist aber nicht sehr umweltfreundlich. Alternativ könnt ihr Gemüse auch gut in getrockneten Maisblättern garen. Backpapier eignet sich ebenso, allerdings nur in Verbindung mit einer Grillplatte (nicht direkt auf dem Rost legen, sonst kann Feuer entstehen).
  4. Schneidet verkohlte und dunkle Stellen unbedingt weg. Denn beim Grillen – vor allem bei eiweisshaltigen von Lebensmitteln – entstehen unter anderem sogenannte heterozyklische aromatische Amine. Diese stehen im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Dickdarmkrebs.
  5. Viele vegane Grillprodukte sind bereits vorgegart. Das heisst, dass sie auf dem Grill nur noch eine knusprige Kruste bekommen sollen. Bei voller Glut werden sie deshalb besser am Rand platziert. Falls ihr einen höhenverstellbaren Grill habt, dann stellt den Rost möglichst etwas höher ein.
  6. Vegane Fleischalternativen haben weniger Fett als Fleisch und Wurst. Deswegen ist es ratsam, sie mit etwas zusätzlichem Öl zu bestreichen, damit sie auch wirklich knusprig werden. In der Migros bekommt ihr etliche vegane Fleischalternativen. Aber natürlich lassen sich diese beispielsweise aus Tofu auch super selbst zubereiten.
  7. Soll man Gemüse roh oder vorgegart auf den Grill geben? Kartoffeln und Süßkartoffeln können roh im Ganzen, in Scheiben geschnitten oder zu Fächern angeschnitten, z. B. als Folienkartoffeln, auf den Grill gelegt werden. Das ist kein Problem. Aber: Das Vorgaren spart natürlich etwas Zeit.

Wenn ihr all diese Tipps beachtet, dann seid ihr nun bestens gewappnet für das Grillvergnügen und damit für das lang ersehnte Rezept meines Avocado-Algen-Burgers. Wie ihr vielleicht wisst, versuche ich, meinen Avocado-Konsum möglichst gering zu halten (warum, das könnt ihr hier nachlesen). Grundsätzlich muss aber gesagt werden, dass eine Avocado auf dem Grill noch immer ökologischer ist als ein Steak. Wer Fleisch grillt, heizt dem Klima nämlich so richtig ein. Tierische Erzeugnisse haben in der Regel über den gesamten Produktionsweg einen weit höheren CO2-Ausstoss als Tofu, Gemüse oder eben auch die Avocado.

 

 

Mein Lieblingsrezept: Der Avocado-Algen-Burger

Wer als Kind Fischstäbchen geliebt hat, der wird dieses Patty aus der Migros lieben. Weil Algen wunderbar zu einer asiatischen Interpretation passen, habe ich für euch einen würzigen Asia-Burger mit pinker Randen-Wasabi-Mayo, Minze und Limette gezaubert.

Zutatenliste (für 1 Burger):

  • 1 reife Avocado
  • 1 Limette
  • 1 gekochte Knolle Rote Beete
  • 1/2 TL Wasabi-Paste
  • 1/5 frische Gurke
  • eine Handvoll Erdnüsse
  • ein paar Blätter frische Minze
  • 1 TL Cashewbutter
  • 1/2 TL Senf
  • 1/2 Becher Sojamilch
  • Rapsöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl)
  • Prise Salz
  • 1 Algenburger aus der Migros

Zubereitung der pinken Mayo:

Zuerst bereitet ihr die vegane Randen-Wasabi-Mayo zu. Dafür gebt ihr 1 EL Limettensaft, den Senf, die Cashewbutter, die Sojamilch und das Öl in einen Mixer. Ebenfalls kommt ein fingerbreites Stück der gekochten Rote Beete sowie 2 Messerspitzen Wasabi dazu (je nachdem, wie scharf ihr es mögt). Alle Zutaten werden nun zu einer Mayo gemixt und beiseite gestellt.

Weiteres Vorgehen:

Nun geht es ans Grillen: Der Algenburger wird am besten vor dem Grillen nochmals mit hitzebeständigem Öl eingerieben und danach über der heissen Glut gegart (das dauert nicht länger als 10 Minuten). In der Zwischenzeit könnt ihr die übrige Knolle der roten Beete mit einer Reibe klein reiben, die Gurke in feine Scheiben schneiden und die Avocado fein säuberlich aus ihrer Schale pellen. Sobald der Burger von aussen kross und goldbraun ist, könnt ihr mit dem Schichten beginnen. Schneidet hierfür die eine Hälfte der Avocado unten etwas an, sodass der Burger am Ende gut steht.

Arbeitet euch Schicht für Schicht voran. Avocado – vegane Mayo – Burger – Gurke – Rote Beete – Minze – Avocado. Sobald alle Schichten übereinander liegen, könnt ihr mit einem kleinen Spiess alle Layers durchstechen. So verhindert ihr, dass das Kunstwerk wieder auseinanderfällt. Nun müsst ihr nur noch ein paar Wasabinüsse (meine sind hier Erdnüsse im grünen scharfen Mantel) hacken und über den Burger geben. Zum Schluss empfehle ich euch, den restlichen Limettensaft über den Burger zu träufeln, sodass die Avocado nicht braun wird. Et voilà, fertig ist der fancy Burger.

Mein Tipp für die besonders fleissigen Foodies unter euch: Wer noch etwas mehr Zeit und Musse hat, nimmt anstatt der gekochten Rote Beete selbst eingelegtes Kimchi! 🙂

Ich hoffe, dass ihr euch nun so richtig inspiriert fühlt, selbst ein #Grillitarier zu sein und euch auszutoben mit dem Herd über dem Feuer. Lasst mich gerne auch wissen, was ihr am liebsten grillt und wie ihr das zubereitet. Ich freue mich auf eure kreativen Inputs.

Alles Liebe,
Anina

 



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