Vegan leben ist teuer? Das sind meine 6 Spartipps

Vegan leben ist teuer? Das sind meine 6 Spartipps

Wenn ich sage, dass ich Veganerin bin, erlebe ich immer dieselbe Reaktion. Zuerst heisst es: „Vegan? Könnte ich ja gar nicht!“. Die zweite Möglichkeit: „Vegan? Das wäre mir aber zu teuer!“.  Dass ich mich durch meine Ernährungsweise ja so gar nicht eingeschränkt fühle und noch nie so vielseitig gegessen habe, das habe ich ja bereits in diversen Blogposts erwähnt. Darum soll es heute für einmal nicht gehen. Ich möchte mich nämlich der zweiten Reaktion widmen und euch zeigen, dass vegan zu leben nicht unbedingt teuer sein muss.

Darum habe ich für die Sparfüchse unter euch heute 6 Tipps, wie ihr nachhaltiger und ökologischer durchs Leben gehen könnt, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen! 😉 Zudem stelle ich euch  in diesem Blogpost auch die App „Zak“* vor, mit der ihr euer Budget ganz einfach auf dem Smartphone planen und steuern könnt. (*bezahlte Zusammenarbeit)

 

1) Die Basics gibt’s im Supermarkt!

Bio-Lebensmittel gibt es inzwischen nicht nur im Bioladen sondern eben auch im Supermarkt. Vor allem Lebensmittel, die ihr in grösseren Mengen immer zuhause habt, könnt ihr gut und viel günstiger dort kaufen. Ich meine hier vor allem Dinge wie Reis, Linsen oder Pasta.

Übrigens: Habt ihr gewusst, dass  Tiefkühlgemüse meistens günstiger ist als die frische Variante? Plus hat tiefgekühltes Gemüse sogar mehr Nährstoffe, da es direkt nach der Ernte schockgefroren wird. Ausserdem könnt ihr so mit gutem Gewissen auch einmal etwas kaufen, was gerade frisch keine Saison hat. Und noch ein Tipp: Friert euch auch gut und gerne selbst Dinge ein. Ich mache das zum Beispiel in der Beerensaison total gerne. So habe ich auch in den Wintermonaten Erdbeeren bereit für meine Smoothies.

 

2) Der gute alte Einkaufszettel

Ich weiss, in der heutigen Zeit ist niemand mehr gross ein Fan des Planens. Aber glaubt mir: Gerade beim Einkaufen lohnt sich das. Wer spontan losmarschiert und – am besten noch hungrig – in den Supermarkt steuert, der kauft mehr als eigentlich nötig. Wenn ihr den Geldbeutel schonen wollt, dann macht euch lieber einen Einkaufszettel und setzt euch wenn möglich sogar ein Budget. Und hey: Ihr müsst dafür nicht einmal von Hand schreiben, tippt das Ganze doch einfach in euer Handy ein.

 

3) Regional und saisonal einkaufen

Spargeln aus Costa Rica und Beeren im Winter? Nein, danke. Das macht nicht nur ökologisch keinen Sinn. Denn ganz oft sind Produkte, die nicht saisonal sind, ziemlich teuer. Greift lieber auf regionale Produkte zurück. Und besucht auch einmal wieder einen Bauern in eurer Umgebung. Da gibt es oft mehr fürs Geld.

 

4) Frische Lebensmittel statt Fertigprodukte

Vegan essen bedeutet eben nicht, sich einfach Fertigprodukte aus dem Regal zu fischen und zu denken, dass man seine Bratwurst jetzt durch ein veganes Schnitzel ersetzt. Nein. Denn das ist natürlich nicht ausgewogen und eurem Budget bringt es auch nichts. Fertigprodukte sind oft überteuert und machen nicht besonders lange satt.

 

5) Vorkochen für die Woche

Kocht grössere Mengen auf einmal und  nur gerade das, was ihr an diesem Tag essen könnt. Nehmt euch zum Beispiel an einem verregneten Sonntag die Zeit und plant eure nächste Woche. Wie wärs mit einem leckeren Eintopf mit Linsen und/oder Kichererbsen und saisonalem Gemüse? Oder einem Curry? Das könnt ihr alles wunderbar einfrieren und habt so mit ganz wenig Geld ganz viel Leckeres schon griffbereit.

Long story short: Wer vegan leben will, kann das mit wenigen Tipps und Tricks ziemlich kostengünstig tun. Sich ausgewogen und gesund zu ernähren muss nicht bedeuten zwingend mehr dafür zahlen zu müssen. Und ganz ehrlich: Bevor ich beim Essen und guten Lebensmitteln spare, schaue ich sowieso lieber, dass ich meine übrigen Kosten gering halte. Denn der Spruch „Du bist was du isst“ kommt nicht von ungefähr. Was wir in unseren Körper hineingeben ist das, was wir wieder an Energie für den Tag und somit unsere Aufgaben im Leben zur Verfügung haben.

 

 

6) Bugdetplanung auf dem Smartphone

Da ich selbst nie ein Mathegenie war und mit Zahlen so leicht durcheinander komme, habe ich für euch eine App getestet, die mir die ganze Budgetplanung etwas einfacher macht. „Zak“* ist die erste Schweizer Smartphone Bank. Sprich: Ihr braucht nichts ausser euer Smartphone. Selbst die Anmeldung erfolgt komplett online über das Handy. Nach Erfassung der persönlichen Daten folgt eine rund 5-10 Minuten dauernde Videoidentifikation.

Zudem lässt sich mit „Zak“ ganz einfach eine Budgetplanung vornehmen. Das Budget kann verschiedenen Töpfen zugeteilt werden (da gibt es bei mir zum Beispiel den Topf „Wohnen“ und „Leben und Freizeit“). Möchte ich dann also einkaufen gehen, sehe ich automatisch, wie viel Geld in meinem Topf xy noch drin ist. Zudem – und das finde ich besonders toll – können Sparziele mit automatischen Überweisungen angelegt werden.

Ich spare so aktuell gerade für meinen neuen Vitamix, den ich mir endlich holen möchte. Mein alter Food-Processor ist ja leider kaputt gegangen, nachdem mein Bruder ihn für eine Pilzfüllung ausgeliehen hat (vielleicht hätte ich ihm sagen sollen, dass das ohne jegliche Flüssigkeit nicht so hinhaut?).

Die App ist übrigens total kostenlos. Das einzige, was extra Gebühren anfallen lässt sind Bargeldbezüge an Automaten anderer Banken. Falls ihr euch für die App interessiert findet ihr alle weiteren Infos hier.

So, nun bin ich gespannt auf eure Spartipps und Tricks. Und habt auch ihr gerade ein Sparziel? Lasst es mich gerne wissen. Ansonsten sehen wir uns bald wieder hier auf dem Blog und vorher sicher sowieso auf Instagram.

Alles Liebe,
Anina

* Dieser Blogpost ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Bank Cler entstanden. Alle Meinung sind meine eigenen. 

 

 



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