9 gesunde Routinen, die mein Leben verändert haben

9 gesunde Routinen, die mein Leben verändert haben

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Sich ausgewogen zu ernähren und viel Bewegung in den Alltag zu integrieren ist für mich heute selbstverständlich. Das war aber nicht immer so. Heute verrate ich euch deshalb meine 9 Tipps, die mir geholfen haben, konsistent fit und gesund zu werden – und es zu bleiben. 

Als ich vor Kurzem an meiner alten Schule vorbeigefahren bin musste ich schmunzeln. Am Bahnsteig wartete eine Gruppe Pubertierender auf den Zug nach Hause. Alle von ihnen hatten die Hände vollgepackt mit Süssigkeiten, die sie sich lachend in den Mund schoben. Schokoriegel, Gummibärchen und Kekse – darauf ein Schluck Cola oder Energy Drink. Wenn ich das heute sehe, wird mir ja schon halb schlecht vom Zuschauen. Aber ganz ehrlich – ich war damals nicht anders. Wie viele Schokobons ich wohl in den vier Jahren verdrückt habe? Ich will es gar nicht wissen.

Warum erzähle ich euch das? Nun, ich werde oft gefragt, wie ich es schaffe, mich konstant ausgewogen zu ernähren und mich viel zu bewegen. Und ob ich das schon immer gemacht habe. Da das eine Frage ist, die sich nicht einfach so beantworten lässt, gibt es dazu heute einen Blogpost. Denn natürlich hatte auch ich Phasen in denen ich mich alles andere als gesund ernährt habe. Das rührt wahrscheinlich daher, dass ich erstens nicht wusste, warum Zucker und so viele Milchprodukte schlecht für mich sind (Leute, ich habe sogar einmal eine Milchdiät gemacht!) und zweitens war es mir ziemlich sicher auch einfach egal. Yolo – wie die heutigen Jugendlichen sagen würde. Oder so.

Wie dem auch sei. Mich gesund und ausgewogen zu ernähren wurde für mich Thema, als ich mit 19 meine erste eigene Wohnung hatte. Ihr kennt das. Neue Umgebung, Neustart. Das war übrigens auch die Zeit, in der ich mich das erste Mal an eine 30 Tage Vegan Challenge herangewagt habe.

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren und viel Bewegung in den Alltag zu integrieren ist für mich heute selbstverständlich. Mir ist es aber auch wichtig zu sagen, dass das ein Prozess war. Kaum jemand stellt seine alte Gewohnheiten von heute auf morgen um. Deswegen habe ich mich jetzt einmal hingesetzt und überlegt, welche 9 Tipps  euch helfen können, ebenfalls konsistenter zu sein. Was das Essen anbelangt und den Sport. Aber eben nicht nur. Denn: Wer sich rundum fit und gesund fühlt, hat auch mehr Energie für alle anderen Projekte des Lebens.

1. Frühes Aufstehen

Der frühe Vogel und so. Ihr kennt das Sprichtwort alle. Und da ist eben doch mehr dran, als man denken könnte. Wer früher aufsteht, hat mehr vom Tag. Zudem vermeidet ihr Stress. Denn dieser ist Gift für unseren Körper. Wer zu spät aufsteht, muss alles im Schnelldurchlauf erledigen. Stellen wir uns den Wecker hingegen früher, schaffen wir es im besten Fall, eine Morgenroutine zu schaffen (dazu schreibe ich aber echt einmal einen separaten Blogpost, ich bin ja der totale Frühaufsteher und kann euch da nur Gutes berichten!).

2. Grüne Smoothies

Grüne Smoothies sind die Nährstoffbombe schlechthin. Ich starte jeden Tag mit einem grünen Smoothie (oder einem grünen Saft) in den Tag. So könnt ihr bereits am Vormittag oder Mittag alle notwendigen Vitamine zu euch nehmen und fühlt euch danach auch nicht so müde, wie wenn ihr mittags einen Teller Pasta verdrückt. Aber damit nicht genug: Warum grüne Smoothies sonst noch gesund sind könnt ihr gerne hier in meinem Blogpost nachlesen.

3. Me-Time

„Self care isn’t selfish, it’s necessary.“ Sich Zeit für sich selbst zu nehmen ist super wichtig. Gerade in Zeiten, in denen man über das Smartphone ständig erreichbar ist/sein muss. Nehmt euch Zeit für Dinge, die ihr gerne macht. Das kann so ziemlich alles sein. Lest ein Buch, macht einen Spaziergang, nehmt ein Bad. Was auch immer. Tut euch etwas Gutes! Wenn ihr da übrigens noch Inspiration braucht, dann könnt ihr die euch hier holen. In diesem Blogpost habe ich 55 Aktivitäten beschrieben, die ihr tun könnt ihr eurer Me-Time: Für Körper, Geist und Seele.

4. Journaling

Ich bin – das überrascht nicht – ein Mensch der gerne schreibt. Aber ich lege es euch nicht nur deshalb ans Herz, ein paar Gedanken niederzuschreiben. Für euer Tagebuch ist es nämlich sowieso egal, wie gut oder schlecht eure Texte sind. Ausserdem müssen es nicht mal Texte sein. Ihr könnt auch Zeichnen, Zitate aufschreiben oder einfach nur einzelne Stichworte. Journaling hilft dabei, seine Ziele zu erreichen und den Tag zu planen. Genau funktioniert es aber auch, Gedanken zu reflektieren. Auch eine tolle Sache: Am Ende des Tages aufschreiben, wofür ihr dankbar seid. Probiert das mal aus. Ihr werdet staunen, wie viel ihr über euch selbst lernt.

5. Genügend Schlaf

Wie viele Stunden Schlaf gönnt ihr euch pro Nacht? Die meisten von uns schlafen viel zu wenig. Oder nicht gut. Findet für euch heraus, wie lange eure Erholungsphase sein muss, damit ihr euch fit und vital fühlt. Bei mir sind es idealerweise 8 Stunden. Wenn nicht 8.5. Das klingt nach total viel aber wisst ihr was? Das ist es mir wert. Lieber schlafe ich mehr und bin dann am nächsten Tag produktiver. Ein weiterer Tipp hier: Der letzte Blick vor dem Einschlafen sollte nicht der auf den Display eures Smartphones sein. Das blaue Licht hält uns wach und sagt unserem Hirn, dass Tag ist. Da muss ich mich auch immer wieder selbst an der Nase nehmen. Versucht doch beispielsweise, das Journaling als letzten Punkt des Tages einzubauen oder macht die Augen zu und wünscht euch einen Traum. Das klingt total albern aber ich mache das wirklich oft. Und manchmal klappt es sogar und meine Träume entführen mich genau dahin!

6. Täglich an die frische Luft

Ich gehe wirklich jeden Tag nach draussen, auch bei Minustemperaturen. Und sogar Joggen. Und jetzt wird es wieder Frühling und die Temperaturen klettern wieder hoch. Zeit also, raus an die frische Luft zu kommen. Keine Widerrede. Ihr müsst auch nicht laufen gehen, ein Spaziergang tut es auch. Mindestens 30 Minuten wird jeder von uns noch Zeit finden, oder? Was mir auch hilft: Die Schritte zu tracken. Ich achte darauf, dass ich jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zu Fuss gehe.

7. Intuitives Essen

Natürlich ist es toll, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Aber das Ganze soll eben auch nicht zum Drang werden. Warum das nämlich genau so ungesund sein kann, könnt ihr hier nachlesen. Essen soll auch Spass machen. Und nicht zu einem weiteren Stressfaktor in unserem Leben werden. Wenn ihr euch damit schwer tut, dann plant doch eure gesunden Mahlzeiten etwas vor. Nehmt euch an einem regnerischen Sonntag die Zeit und kocht vor. Dinge wie Curry könnt ihr locker portionsweise einfrieren und Overnight-Oats halten im Kühlschrank auch locker eine Woche. Habt ihr Interesse an 3-4 leckeren und einfachen Lunch Ideen to go? Lasst mich das mal wissen.

8. Mehr Zeit für Familie und Freunde

So wichtig es ist, sich Zeit für sich zu nehmen so wichtig ist es auch, sich mit seinen Liebsten zu umgeben. Es tut einfach gut, sich mit Menschen auszutauschen, die man schätzt und liebt. Und mit Zeit meine ich wirklich Quality Time. Legt euer Handy weg und lasst euch auf das Gegenüber ein. Mich macht das immer total traurig wenn ich sehe, dass zwei Leute zusammen essen gehen und dann nur jeder damit beschäftigt ist, auf seinem Smartphone rumzutippen.

9. Neue Dinge lernen

Habt ihr gewusst, dass wir nur einen Zehntel von unserem Gehirn wirklich brauchen? Wir hätten so viel mehr Platz in unseren Köpfen. Wahrscheinlich sind diese aber einfach zu voll mit anderen Problemen, die uns beschäftigen. Nichtsdestotrotz: Lernt etwas Neues! Man hat nie ausgelernt. Ich probiere zum Beispiel super gerne neue Sportarten aus oder eigne mir ein paar Sätze in einer fremden Sprache an. Oder ich schaue auf Youtube Tutorials rund ums Thema Fotografie. Egal was: Sucht euch ein Gebiet, das euch interessiert und lernt etwas Neues! 🙂

Das sind meine 9 Tipps für euch. Lasst mich gerne wissen, was euch dabei hilft, gesund und glücklich zu leben. Habt ihr Routinen? Ich freue mich auf euer Feedback.

Alles Liebe,
Anina



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