Healthy vegan food guide: Amsterdam

Healthy vegan food guide: Amsterdam

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Ich liebe Amsterdam. Kaum andere andere Stadt versprüht so viel Charme wie die Hauptstadt der Niederlande. Doch nicht nur die malerischen Gässchen und hübschen Häuser haben es mir angetan. Auch die Auswahl an veganen Optionen kann sich sehen lassen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich euch in diesem Blogpost meine liebsten Cafés und Restaurants vorstelle. Doch damit nicht genug: Natürlich habe ich auch noch den ein oder anderen Geheimtipp für euch, was ihr in der Nähe dieser Leckereien sonst noch findet: von Sehenwürdigkeiten, Unterkunft und Sportangebot ist alles mit dabei.

Wenn auch ihr schon einmal in Amsterdam gewesen seid, dann lasst mich in den Kommentaren doch gerne einmal wissen, wo es euch am besten gefallen und geschmeckt hat!

1) Pluk

Beginnen wir gleich mit meiner Nummer 1. Das Café Pluk in den berühmten Nege Straatjes (Neun Strassen) serviert die tollsten Kuchen, Smoothie Bowls und Salate. Nicht alles davon ist vegan, aber es gibt eine gute Auswahl. Ich habe mir eine Unicorn Bowl bestellt (ein Smoothie mit Bananen und Erdbeeren) und dazu einen Beetroot Latte. Chris hat sich für ein weniger Instagram taugliches Sandwich mit Hummus und Gemüse sowie den hausgemachten Eistee entschieden. Geschmeckt hat beides super gut.

Übrigens gibt es im Pluk nicht nur gutes Essen. Auch die Schalen, Tassen und Wohnaccessoires die verkauft werden, sehen total hübsch aus. Ich konnte mich glücklicherweise zusammenreissen und nichts kaufen! 😉

 

2) Lot Sixty One Roastery

Den besten (und schönsten) Flatwhite der Stadt gibt es defintiv im Lot Sixty One. Hier treffen sich vor allem junge Leute auf einen Kaffee. Die Atmosphäre ist super gemütlich und das Interieur im Industrielook gestaltet. Tipp: Unbedingt mit Hafermilch bestellen. So schmeckt der Kaffee besonders cremig!

Wenn ihr schon dort seid, dann lohnt sich übrigens ein kurzer Abstecher zu den Foodhallen der Stadt. Die befinden sich gerade nebenan. Gegessen haben wir da zwar nichts, es gibt aber wohl auch eine grosse Auswahl an veganen Leckereien.

 

3) The Cold Pressed Juicery

Wer frisch gepresste Säfte mag, muss unbedingt bei dieser Juicery vorbei. Wir konnten uns kaum entscheiden, weil echt auch sehr besondere Kreationen dabei waren. Das Rennen gemacht hat dann ein Saft mit roter Beete (weil Chris und ich das beide so lieben) sowie ein blauer Saft namens „The Austronaut’s Fuel“ mit Blue Majik, einer Alge.

The Cold Pressed Juicery hat mehrere Lokale in der Stadt. Eines davon liegt in Fussdistanz zum Museumsplatz der Stadt, wo wir uns die Dauerausstellung von Bansky angesehen haben. Die kann ich euch ebenfalls nur empfehlen!

Ausserdem habe ich nach dem morgendlichen Spinning in der City nochmals einen Saft getrunken. Bei Rocycle – dem Indoor-Cycling in Amsterdam – ist die Juice Bar nämlich direkt mit drin. So kann man sich vor dem Workout einen Saft vorbestellen und ihn sofort geniessen, sobald man mit dem Schwitzen fertig ist. Super, oder? 🙂

 

4) Coffee and Coconuts

Dieses Café im Studentenviertel De Pijp hat es mir besonders angetan. Alleine die Location ist ein richtiger Hingucker. Und auch das Essen und alle Getränke waren super lecker. Toll ist auch, dass für jeden Smoothie 1 Euro an eine Organisation gespendet wird, die bedrohte Gorillas rettet. Wie der Name des Lokals schon sagt, ist in ganz vielen Gerichten Kokosnuss mit dabei. Chris hat sich für die Buchweizen Pancakes entschieden (vegan und glutenfrei) und ich mich für die Green Coconut Bowl (den grünen Smoothie).

Weil mir das Lokal so gut gefallen hat, bin ich zwei Tage danach nochmals hin. Meine Begleitung hat sich den Salat mit Falafel bestellt und ich mir – wie könnte es anders sein – nochmals die grüne Bowl! 🙂

 

5) Beter & Leuk

Weil ich nach den ersten Tagen mit Chris (wir hatten ein Air BnB direkt in der City) ins Volkshotel im Osten der Stadt gewechselt bin, war das Beter & Leuk direkt um die Ecke. Wir haben uns einen frischen Saft, 2 Flat Whites sowie ein hausgemachtes Bananenbrot mit Dattelpaste und Beeren bestellt. Alles hat super lecker geschmeckt und die Bedienung war total lieb. Das ist eine richtige Herzensempfehlung! Es gibt da übrigens ein tolles veganes Frühstück für 2 sowie Weed-Burger. Das konnten wir leider nicht mehr testen.

 

6) SLA salad bar

Wer Lust auf etwas Frisches hat, ist in der SLA salad bar bestens bedient. Da gibt es, wie der Name ja schon verrät, Salat Bowls bis zum Abwinken. Die von Chris war grösser als sein Kopf und zum Schluss musste ich ihm helfen. Zur Info: Es kommt so gut wie nie vor, dass Chris seinen Teller nicht leer kriegt! 😉 Meine Portion fiel etwas kleiner aus, doch auch ich wurde gut satt. Die Bowls haben übrigens nur 10 und 8 Euro gekostet.

 

7)  Restaurant Golden Temple

Chris und ich lieben indisches Essen. Der Golden Temple war da echt eine tolle Wahl. Schon von sich aus hat die nette Bedienung gemeint, dass alles auch vegan und glutenfrei bestellbar sei. So haben wir uns beide für die grosse indische Platte entschieden und waren mit unserer Wahl mehr als zufrieden. Und weil es so gut geschmeckt hat, haben wir uns auch noch einen Nachtisch gegönnt: 3 verschiedene roh-vegane Kuchen. Alle zuckerfrei und glutenfrei. Der Wahnsinn!

 

Amsterdam – eine Stadt zum Verlieben!

Es war bereits mein vierter Besuch der Stadt und ich bin noch genau so – wenn nicht gar noch mehr – begeistert von Amsterdam als zuvor. Durch die vielen schönen Kanäle und Häuser wirkt die Stadt einfach romantisch und nostalgisch. Am allerschönsten ist es aber im Frühling, wenn dann auch alles blüht.

Wir haben die Zeit auf jeden Fall sehr genossen und ich hoffe, dass euch dieser Blogpost bei eurer Reise nach Amsterdam eine kleine Hilfe und/oder Inspiration sein wird.

Alles Liebe,
Anina



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