„It’s a Match!“ – eine Liebeserklärung an Tinder

„It’s a Match!“ – eine Liebeserklärung an Tinder

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Tinder gilt als die oberflächlichste Dating-App der Welt. Mein Freund Chris ist trotzdem – oder gerade deshalb – eine solche Internetbekanntschaft. Ein ehrlicher Blogpost über unsere nicht sehr romantische Kennenlernstory. Anlass dazu ist unser 3-jähriges Jubiläum.

Im Zug auf dem Weg zur Arbeit, in der Schlange, an der Supermarktkasse oder abends, wenn ich nicht einschlafen konnte: Tinder benutzte ich fast überall. Die Nummer Eins unter den Dating-Apps aus den USA machte Wartezeiten kurzweiliger und unterhielt mich dabei bestens. Das Prinzip ist simpel: Die Applikation zeigt einem hunderte von Fotos von Flirtwilligen an. Gefällt einem das angezeigte Profil, wischt man mit dem Daumen nach rechts. Gefällt es einem nicht, wischt man nach links. „Liken“ sich zwei gegenseitig, entsteht ein „Match“. Erst dann öffnet sich eine Chat-Box und man kann direkt Kontakt aufnehmen.

 

Digitale Aufmerksamkeit

Gedacht habe ich mir bei der Installation der Applikation nicht viel. Ich war weder auf der Suche nach der grossen Liebe, noch wollte ich mit dem Nächstbesten mein Bett für ein kurzes Abenteuer teilen. Viel mehr war es die Neugierde herauszufinden, was tatsächlich hinter dieser allseits gehypten Plattform steckt. Dass das Konzept der Dating-App zu funktionieren scheint, beweisen schliesslich alleine die Zahlen: Jeden Tag melden sich 20.000 neue Nutzer an. 800 Millionen Mal täglich bewerten User sich gegenseitig. 10 Millionen Matches ergeben sich daraus. Unglaublich! Und wenn ich ganz ehrlich bin: In einer Zeit, in der analoge Flirtmethoden selten geworden sind, seit wir beim Gehen, Zugfahren oder wartend an der Ampel in unser Smartphone starren, geniessen wir  – und damit auch ich – diese Art der Aufmerksamkeit nun eben digital. Denn irgendwie ruft doch jeder Match: Da findet dich einer heiß!

Aus wie vielen Matches sich tatsächlich eine Konversation ergibt oder wie oft es irgendwann zu einem realen Treffen kommt, ist aus den von Tinder veröffentlichten Zahlen leider nicht ersichtlich. Geschweige denn, wie viele Menschen sich tatsächlich über Tinder finden und eine ernsthafte Beziehung eingehen. Klar ist nur: Die Medien vermitteln uns vor allem das Bild einer Dating-Plattform, auf der der romantische Aspekt eher zweitrangig ist. Den Partner fürs Leben suchen hier die wenigsten, Spass für eine Nacht hingegen viele, so zumindest der allgemeine Tenor. Diese Meinung adaptierte auch ich. Schliesslich sieht man auf Tinder in 20 Minuten mehr Männer oder Frauen auf seinem Smartphone, als bei einer nächtlichen Bar-Tour durch die Stadt. Die Konkurrenz ist daher gross und die Ablenkung ebenfalls. Dieses Knistern, das die App verspricht – Tinder heisst übersetzt Zünder – kann online nicht lange aufrechterhalten werden. Schnell öffnen sich neue Chatfenster, man schreibt mit mehreren Personen parallel und mit einigen ziemlich rasch gar nicht mehr.

 

Von Spieler-Posern und Prolls mit Babykätzchen

Es war Anfang März 2015, als ich mit diesen Gedanken zum Dating-App im Zug auf dem Weg zur Arbeit sass. Zu diesem Zeitpunkt existierte die Tinder seit knapp zwei Wochen auf dem Handy. Auch an diesem Morgen schob ich die Bilder von fremden Männern zwischen 25 und 30 Jahren von rechts nach links. Die Konsultation der App hatte sich bereits kurz nach der Installation in meinen Tagesablauf integriert. Eine scheinbare Ewigkeit gefiel mir kein einziges der angezeigten Profile. Bin ich wirklich so wählerisch oder melden sich bei Tinder echt nur Männer an, die im realen Leben keine abkriegen?, fragte ich mich selbst und wischte im immer selben Rhythmus die mir angezeigten Männer weg. Unter den Abgelehnten befanden sich Männer mit nacktem Oberkörper, die vor dem Spiegel oder vor protzigen Autos posierten. Oder Typen mit Babies und niedlichen Kätzchen auf dem Arm – ebenfalls ziemlich peinlich. Am schlimmsten fand ich aber eindeutig jene, die mit einer Pulle Bier und roten Augen besoffen in die Linse grinsten und bestenfalls noch eine fremde hübsche, aber ebenso angeheiterte junge Frau umarmten. Geht’s noch unattraktiver?

Als ich mir die Bilder aus lauter Wegwisch-Routine schon fast nicht mehr genauer angesehen hatte, stoppte mein Daumen abrupt. Chris, 26, trug auf seinem Profilbild ein mintgrünes T-Shirt, das seine muskulöse Brust betonte. Gross, blond und sportlich – so hätte man den jungen Mann in drei Worten beschreiben können. Genau so also, wie ich mir meinen Traummann vorstellte, zumindest äusserlich. Trotzdem blieb ich kritisch. „Nichts für schwache Nerven“ hatte er in seine Profilbeschreibung geschrieben. Irgendwie auch blöd, oder?, sagte ich zu mir selbst während ich mich durch seine weiteren Bilder klickte. Ausserdem schaut er arrogant, so mein weiterer Gedanke. Der weiss wohl, dass er gut aussieht, ist also total eingebildet.

 

„It’s a match!“

Dennoch klickte ich weiter, bis ich alle Bilder wirklich von A bis Z kannte. Meine Begeisterung hatte noch immer keinen wirklichen Dämpfer erlitten, obwohl ich der Überzeugung war, gerade das Profil eines arroganten Schönlings zu durchforsten. Kurzerhand sendete ich also einen Screenshot von einem seiner Fotos an meine Mitbewohnerin. Sie hatte ebenfalls Tinder, schon viel länger als ich. Innerhalb von wenigen Sekunden antwortete sie mir: „Was überlegst du noch? Der ist heiss. Zwar nicht mein Typ, aber durchaus heiss.“ Ich gab mir also selbst einen Ruck und wischte schliesslich nach rechts. „It’s a Match!“ blinkte es schon wenig später auf meinem Display. Ich grinste und steckte mein Handy für den Rest der Zugfahrt in die Tasche.

Meinen ersten Freund lernte ich ganz klassisch in der Schule kennen, wir blieben fast fünf Jahre zusammen. Dass ich einen Mann über das Internet kennenlernen und mit ihm genau so glücklich werden würde, schien für mich alleine deshalb schon fremd. Auch in meinem Freundeskreis lernte keiner meiner vergebenen Freundinnen ihren Partner über das Internet kennen. Zumindest würde es keine von ihnen jemals zugeben. Und natürlich habe auch ich ihnen verschwiegen, ein Tinder-Profil zu haben, um den lästigen Fragen aus dem Weg zu gehen. Wirklich viel erhoffte ich mir von der App sowieso nicht. Gefallen haben mir nur die allerwenigsten Männer. Hatte ich dann doch einmal begonnen mit einem von ihnen zu schreiben, so erlosch mein Interesse meistens bereits nach einer kurzen Konversation. Zu plump waren die Anmachen, zu direkt kam der Vorschlag, sich doch einmal zu treffen, und das meist nicht nur auf einen Kaffee. Mit „Hey Baby“ oder „Na du Süsse, was geht bei dir so?“, kriegte mich nun auch der heisseste Typ nicht rum.

Bereits am selben Abend unseres „Matches“ schickte mir Chris eine erste Nachricht. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern. Auf jeden Fall muss seine Anmache nicht ganz so schlecht gewesen sein, wie jene von anderen Männern. Ich habe nämlich ziemlich bald darauf geantwortet. Schnell entstand zwischen Chris und mir eine immer länger werdende Konversation. Wir tauschten die Nummern aus. Meine morgendliche Routine, im Zug gelangweilt Profil für Profil wegzuwischen, wich schlagartig dem aufgeregten Tippen von Nachrichten an den unbekannten jungen Mann aus Zürich.

In Sekundenschnelle hatte ich das Smartphone auch bei der Arbeit zur Hand, wenn es vibrierte. Das entging meinen Kollegen bei der Arbeit nicht. „Schreibst du deine Artikel neuerdings gleich auf dem Handy?“ fragten sie mich bald.  Damals arbeitete ich bei einer Tageszeitung. Anstatt mich über die Tagesaktualitäten zu informieren und mir zu überlegen, welches Thema ich für die morgendliche Ausgabe an der Sitzung vorschlagen könnte, drehten sich meine Gedanken um die Worte, die ich Chris antworten würde. Immer wieder ertappte ich mich auch dabei, wie ich blöd grinste, sobald ich eine Nachricht von ihm bekam. Reiss dich zusammen, versuchte ich mir selbst immer wieder einzubläuen. Aber das ziemlich erfolglos.

 

Unser erstes Treffen im realen Leben

Wie naiv muss man sein, sich so viele Gedanken über einen Internetflirt zu machen? Das fragte ich mich jedes Mal, wenn meine Mitbewohnerin mir von einem ihrer Bekanntschaften vorschwärmte und nicht wusste, was und ob sie einem Typen antworten sollte. Ich belächelte das, fand es unsinnig und reine Zeitverschwendung. Klar, ich hatte auch Tinder, aber doch eben nur aus Neugierde und der Zeitvertreibung wegen. Oder?

Bereits nach einer Woche des täglichen Schreibens wollte sich Chris mit mir Treffen. Auf einen Kaffee am Zürichsee. Es war bereits Samstagnachmittag, als er fragte, ob ich am nächsten Tag Zeit hätte. Mein erster Gedanke war: Hilfe! Mein zweiter Gedanke: Juhu! Und mein dritter schliesslich: Was soll ich nur anziehen?! Als ich am nächsten Tag tatsächlich im Zug nach Zürich sass, hatte ich schwitzige Hände. Ich hoffte, die Zugfahrt würde ewig gehen. Ich fühlte mich nicht bereit dazu, auf meine Internetbekanntschaft zu treffen. Aus einer digitalen Beziehung wurde plötzlich Realität. Und eigentlich wollte ich das gar nie. Ich meldete mich nicht auf Tinder an, um Männer kennenzulernen. Wie ironisch das irgendwie klingt, wenn es sich um eine Dating-Plattform handelt.

Die 20 Minuten im Zug verflogen noch schneller, als sie es sonst jeweils taten. Am liebsten hätte ich den Ausruf „Zürich Hauptbahnhof“, der aus den Lautsprechern erklang, überhört und wäre weitergefahren. Doch ich holte tief Luft und versuchte, die Lage zu relativieren. Was konnte ich schon verlieren. Im schlimmsten Fall würde das Date ein Desaster werden und es bei diesem einzigen Treffen bleiben. Vielleicht würden wir uns beide doof finden, dann wäre das auch okay. Während mir all das durch den Kopf ging, hatten mich meine Beine bereits bis zum Treffpunkt in der Bahnhofshalle getragen. Die grosse Uhr über mir zeigte zwei Minuten nach zwei Uhr an. Sollte nicht der Mann auf die Frau warten?, fragte ich mich und zückte mein Smartphone. Im selben Moment vibrierte es. „Sorry, bin etwas zu spät. Bin gleich da!“, schrieb mir Chris. Ich genervt. Sollte ich gleich direkt wieder umkehren? Wer beim ersten Treffen schon zu spät kommt, hält sich doch für besonders wichtig.

Ich schaute mich in der Menschenmasse um, blickte in verschiedene Gesichter und fragte mich, wer von ihnen wohl ebenfalls zu einem ersten Date verabredet war. Zu einem Treffen mit einem Menschen, den man bisher nur vom Schreiben und von Bildern her kannte. Ein Gesicht sagt meist viel mehr über jemanden aus als ein penibel ausgefüllter Fragebogen. Schließlich lesen wir auch sonst Gefühle, Bedürfnisse und Erwartungen unseres Gegenübers an dessen Gesicht ab. Bei Tinder tun wir das auf digitalem Weg: in schnellerer Geschwindigkeit und über Sozial- sowie Geschmacksgrenzen hinweg. Trotzdem können wir uns nicht sicher sein, dass diese Person im realen Leben auch tatsächlich so aussieht wie auf den Bildern. Umso gespannter war ich also, ob mir Chris wirklich so gefallen würde wie auf den Fotos. Und umgekehrt hatte ich natürlich dieselben Fragen: Werde ich ihm überhaupt gefallen? Sehe ich auf meinen Fotos so aus, wie ich aussehe? Denn natürlich präsentiert man sich auf einer Dating-Plattform nur von seiner besten Seite.

Zehn Minuten später tauchte zwischen all den fremden Gesichtern endlich ein mir bekanntes auf. Ein gut aussehender junger Mann eilte mir in grossen Schritten entgegen. Sofort erkannte ich ihn wieder. Chris grinste schon von Weitem. Okay, er sah gut aus, das musste ich mir sofort eingestehen. Und irgendwie so gar nicht arrogant und eingebildet. Meine Enttäuschung über seine Verspätung war bereits da schon wieder verflogen.

Der Nachmittag unseres ersten Treffens verging dann wie im Flug. Es blieb nicht beim ersten Kaffee, es wurden deren drei und erst als es bereits gegen den Abend zuging, verabschiedeten wir uns. Die langen Nachrichten, die wir uns jeweils zugesendet hatten, spiegelten sich in unserer Konversation wieder. Nie entstand diese peinliche Stille, in der man nicht mehr wusste, was man sagen oder fragen sollte. Mir war schon bald klar: Den muss ich unbedingt wiedersehen. Und ich entschied für mich: Tinder werde ich löschen. Nur: Schlecht über die App reden oder es gar als plumpe Single-Plattform zu verschreien werde ich von nun an nicht mehr.

 

Keiner will dazu stehen

Heute – drei Jahre später – ist Chris noch immer mein Freund. Dass wir uns auf Tinder kennengelernt haben, erzählen wir inzwischen ohne das Gefühl zu haben, uns rechtfertigen zu müssen. Und doch haben wir das Gefühl, dass wir eines der wenigen Paare sind, die dazu stehen. Denn noch immer hört man von Tinder und anderen Dating-Plattformen mehr Negatives als anderes. Klar, zu Beginn haben auch wir unseren Eltern eine Notlüge aufgetischt. Einem Wesen der Generation „Digital Immigrants“ zu erklären, dass man seinen Partner über eine Dating-App gefunden hat, ist nicht so einfach. Früher habe ein Mann noch um eine Frau kämpfen, ihr Rosen zuschicken und sie erobern müssen, heisst es dann. Oder: Wieso hast du dich auf so einer Plattform überhaupt angemeldet? Diese Frage ist ja auch durchaus berechtigt, schliesslich habe ich mich das auch immer gefragt, bis ich es selbst getan habe.

Aber auch bei Freunden in unserem Alter fiel es uns nicht immer leicht, bei der vollen Wahrheit zu bleiben. Zu gross sind die Vorurteile, die auch sie gegenüber Dating-Plattformen hegen. Zumindest gegen aussen. Nur: Sich auf eine plausible andere Kennenlernstory zu einigen, ist ebenfalls heikel. Nicht zu rosig aber auch nicht so plump darf sie sein. Und die Details wollen gut abgesprochen werden. Sich dann zu verplappern ist mindestens so peinlich, wie zuzugeben, sich über Tinder kennengelernt zu haben.

Wir haben deshalb entschieden, einfach offen und ehrlich zu sagen, dass wir Internet-Bekanntschaften sind. Denn was ist daran eigentlich verwerflich? Bereits über ein Drittel der Ehepaare finden sich mittlerweile über das Internet. Laut einer aktuellen Studie aus den USA sollen diese Paare sogar glücklicher sein als andere. Schliesslich lernt man sich irgendwann ebenfalls im richtigen Leben kennen. Mit dem Unterschied dass man schon einige Zeit mit seinem potenziellen Partner geschrieben ha und damit bereits einiges an Vorwissen über die andere Person mitbringt. Das ist doch gar nicht so schlecht. So kann es beim ersten Aufeinandertreffen fast unmöglich passieren, dass man sich nichts zu sagen hat. Man kennt bereits Eigenschaften, Hobbys oder lustige Anekdoten des anderen und kann daran anknüpfen.

Ausserdem sind Treue und Ehrlichkeit bis heute die wichtigsten Aspekte einer guten Beziehung. Daran hat auch das Internet nichts geändert. Dass Beziehungen heute kurzlebiger sind, hängt eher mit den veränderten ökonomischen Bedingungen und der gesellschaftlichen Akzeptanz von Trennungen zusammen. Es wird den Menschen heutzutage leichter gemacht, sich zu trennen, wenn sie mit einer Beziehung nicht zufrieden sind. Die finanzielle Absicherung ist gesetzlich besser geregelt und auch die soziale Akzeptanz von Scheidungen in der Gesellschaft erleichtert es, eine unbefriedigende Ehe zu beenden.

 

Algorithmus statt Intuition – ist das falsch?

Fast 80 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass der Traumpartner vorrangig online gesucht wird. Dass man bei der Partnersuche im Internet bereits Vorauswahlen treffen kann, scheint trotzdem so manchem fremd. Ist es aber nicht so, dass wir genau das auch unbewusst im Alltagsleben tun? Wir versuchen doch meist, jemanden zu finden, der zu uns passt. Da spielen Faktoren wie das Alter, die Ausbildung, die Interessen oder auch das Aussehen eine grosse Rolle. Und bei dieser Suche nach dem Passenden hilft uns bei der Suche nach einem Partner im Internet einfach der Algorithmus statt unsere Intuition. Muss das denn zwangsläufig falsch sein?

Ich auf jeden Fall bin froh, Tinder installiert und damit Chris gefunden zu haben. Habe ich vielleicht damals wirklich nicht daran geglaubt, so tatsächlich die grosse Liebe zu finden, so wurde ich eines besseren belehrt. Es ist mir bewusst: Diese Geschichte ist meine eigene und somit nicht für jeden Tinder-Nutzer übertragbar. Aber da draussen gibt es bestimmt noch ganz viele Paare, die sich so oder ähnlich gefunden haben. Nur scheuen sie sich bisher, ihre wirkliche Kennenlernstory zu veröffentlichen. Das ist schade. Es ist an der Zeit, den Negativschlagzeilen Gegensteuer zu bieten, die Tinder und co. als oberflächliche Dating-Plattformen für niveaulose Singles darstellen. Denn der Computer ist plump gesagt so manchmal sogar „schlauer“ als wir selbst. Er berücksichtigt den Beziehungserfolg von Tausenden von Menschen und ich kann sagen: Für mich ist dieser Algorithmus aufgegangen.



2 thoughts on “„It’s a Match!“ – eine Liebeserklärung an Tinder”

  • Was für eine schöne Geschichte Anina. So wie du es geschrieben hast, ist es gar nicht sooo unromantisch. Und du und Chris ihr seid so ein tolles Paar ❤️ Ob es wohl auch Dating Apps gibt für Ü50? 🙈
    Liebe Grüsse, Lucia

    • Liebe Lucia. Danke für dein liebes Feedback. Aber klar doch! Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass das auch auf Tinder möglich ist. Man kann das Alter selbst angeben! 😉

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