Hanf: Das kann das neue Superfood + Rezept

Hanf: Das kann das neue Superfood + Rezept

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Wer an Hanf denkt, verbindet damit unweigerlich Cannabis und/oder Marihuana. Dass Hanf ohne Rausch nicht nur legal sondern eben auch total gesund ist, wird in unseren Breitengraden erst jetzt bekannt. Schade eigentlich, denn neu ist das keinesfalls: Bewohner des chinesischen Dorfs Bama Yoa essen schon seit Generationen täglich Hanfsamen. Und wisst ihr was? Die meisten von ihnen werden über 100 Jahre alt. Es ist also nicht übertrieben, wenn Hanf als das neue Superfood gewertet wird.

Was macht Hanf als Lebensmittel so gesund?

Vor allem in Hanfnüsschen, auch als Hanfsamen bekannt – sind besonders wichtige Nähr- und Vitalstoffe enthalten. Ein besonders hoher Anteil an Vitamin E und B2 macht sie besonders für Vegetarier und Veganer interessant. Das Vitamin E trägt zur Straffung der Haut bei, da die Vitamine den natürlichen Kollagenwert der Haut erhöhen. Ein guter Vitamin E Spiegel hat zudem den Vorteil, dass Wunder schneller heilen und der Körper den eigenen Sonnenschutz stabiler aufbauen kann.

Die Veganer und Vegetarier unter euch haben bestimmt schon einiges über Vitamin B gelesen. Viele supplementieren ja entweder B12 oder nehmen gleich einen ganzen Vitamin B Komplex ein. Wusstet ihr, dass dieser Stoff auch in Hanfsamen vorkommt? Genauer gesagt, das B2. Dieses hilft beim Muskelaufbau und trägt ausserdem zur Funktion der Schilddrüse sowie der Sehschärfe unserer Augen bei.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Proteingehalt von Hanf. Das wird die Sportler unter euch freuen. Haltet euch fest: Über 50 Prozent der Nährstoffe bestehen aus besonders hochwertigen Eiweissen. Dazu zählt auch Edestin, welches für deinen Körper besonders leicht verdaulich ist.

Und damit ist noch nicht Schluss. Das Hanf macht seinem Namen als Superfood nämlich alle Ehre. Omega 3 und 6 sind besonders in einer veganen oder vegetarischen Diät nicht zu verachten. Die Fette sind wichtig für unsere Haare, Nägel und Gelenke. Neben diesen Fetten, die übrigens auch als Linolensäure bekannt sind, enthalten Hanfsamen auch Gamma-Linolensäure. Letztere regen unseren Stoffwechsel an. Hanf kann uns also sogar beim Abnehmen helfen!

Die Gamma-Linolensäure sind sonst übrigens  nur in Muttermilch und einigen Algenarten vorhanden. Dazu ist sie für die ausgleichende Wirkung auf den Hormonhaushalt bekannt. Alle Frauen, aufgepasst: Die Samen der Hanfpflanze lindern auch Nebenwirkungen der Periode wie Hautunreinheiten, Schmerzen, Müdigkeit, Migräne, Durchfall oder depressive Verstimmungen.

Wie integriere ich Hanf in meine Ernährung?

1) Hanfsamen

Hanfsamen sind ein echter Allrounder. Egal ob ihr es eher süss oder salzig mägt: Die kleinen Supernüsschen sind sehr vielseitig einsetzbar. Sie schmecken – wie der Name schon sagt – leicht nussig. Es gibt zwei verschiedene Variationen von Hanfnüsschen, die im Handel erhältlich sind. Zum einen gibt es die ungeschälten Samen. Sie eignen sich besonders gut für als knuspriges Topping, beispielsweise für Salate, Toasts oder auch als crunchy Zusatz für Smoothie Bowls.

Die geschälten Hanfsamen sind weicher und können damit auch gut mitverarbeitet werden während dem Kochen. Besonders toll machen sie sich in Smoothies oder jetzt in der kalten Jahreszeit auch im Porridge. Natürlich darf man sich hier austoben: Wie wäre zum Beispiel mit einem Brotaufstrich mit Hanf oder einem Granola?

Hanfsamen sind also ganz einfach in jeden Essensplan zu integrieren. Und keine Angst: Dank der nussigen und gleichzeitig süsslichen Note ist der Geschmack überhaupt nicht gewöhnungsbedürftig und hat nichts mit dem Geruch einer Marihuana Wolke zu tun! 😉 Und wem der Geschmack trotzdem zu vorherrschend sein sollte, entscheidet sich eben für die geschälte Variante und integriert diese in einen Smoothie.

Rezept für eine Hanf Protein Smoothie Bowl:

  • 1 Kaki
  • 1 Mandarine
  • 1 gefrorene Banane
  • 200 gr Seidentofu
  • 2 Teelöffel Hanfsamen geschält *
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 1 Schuss Kokosmilch

Alle Zutaten im Standmixer auf höchster Stufe pürieren, bis der Smoothie cremig ist. In eine Schüssel füllen und mit frischen Früchten sowie Zimt und Vanille Knabberhanf * dekorieren.

2) Hanföl

Das kaltgepresste Öl aus den Hanfsamen eignet sich hervorragend für Aufstriche oder Salatdressings. Das Öl sollte nicht erhitzt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe vernichtet werden.

3) Hanfmehl

Hanfmehl besteht aus 100% Hanfsamen ist voller Ballaststoffe. Es weist sogar den höchsten Anteil im Vergleich zu anderen Mehlsorten aus Samen auf.

4) CBD Hanföl

CBD-Öl ist ein Hanfextrakt aus legalen Hanfsorten. Er enthält heilsame Cannabinoide enthält, insbesondere CBD. Das Rauschmittel THC ist in der gesetzlich (in der Schweiz) erlaubten, homöopatischen Konzentration bis 0,2% enthalten. CBD kann einen Einfluss bei der Behandlung verschiedenster Krankheiten haben. Dazu gehören Schizophrenie, Krebs, Diabetes, Sucht, Entzündungen, Hautkrankheiten, Schlafstörungen, etc. Cannabidio ist fast nicht psychoaktiv. Aus diesem Grund gibt es auch keine gesetzliche Regelung zur maximales zulässigen Obergrenze. Medizinische Studien haben angeblich erwiesen, dass der Stoff entkrampfend, angstlösend sowie entzündungshemmend wirken kann.

Wo kann ich hanfbasierte Lebensmittel und Hanföl kaufen?

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Habt ihr hanfbasierte Lebensmittel bereits in euren Speiseplan integriert? Lasst mich das gerne einmal in den Kommentaren wissen.

Habt ihr hanfbasierte Lebensmittel bereits in euren Speiseplan integriert? Lasst mich das gerne einmal in den Kommentaren wissen.

Alles Liebe,
Anina

* Hierbei handelt es sich um einen bezahlten Blogpost. Alle Meinungen sind meine eigenen.



2 thoughts on “Hanf: Das kann das neue Superfood + Rezept”

  • Ein sehr spannender Artikel. Ich finde Hanfsamen leider meist bitter. Aber ich muss mal die geschälte Variante kaufen. Deine Smoothie Bowl sieht jedenfalls toll aus!
    Liebe Grüße,
    Ela

    • Liebe Ela. Die geschälten Hanfsamen sind gar nicht bitter, sogar eher süsslich. Die musst du unbedingt mal probieren! Liebe Grüsse aus Zürich, Anina

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