Wieso fair einkaufen? 10 Gründe + Herbst Outfit

Wieso fair einkaufen? 10 Gründe + Herbst Outfit

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Wieso soll ich faire Mode einkaufen?
Sind die Zustände in der Textilindustrie wirklich so schlimm?
Was kann ich tun, um etwas zu verändern?

+ Eure Fragen über Faire Mode, die ihr mir auf Instagram gestellt habt!

Es War meine mein Trost und meine Belohnung gleichzeitig. Ich nannte es Hobby, meine liebste Freizeitaktivität. Die Rede ist von Shopping. Wenn ich heute an diese Zeit zurück denke, fühle ich mich schuldig. Am liebsten würde ich diesen Teil meiner Jugend vergessen, in der ich völlig blind konsumierte, ohne Rücksicht auf Verluste. Doch so einfach ist das nicht. Jeden Tag, wenn ich den Schrank öffne, erinnern mich mehr als genug Kleidungsstücke daran, wie ich jeweils unüberlegt dem Kaufrausch verfiel. Lieber kaufte ich damals zwei Stück als nur eines, wenn es dann einen Rabatt gab. Regelrecht stolz war ich, wenn ich mit neuen Schnäppchen nach Hause kam. Es fühlte sich an, als hätte ich etwas gewonnen.

Das Wort Faire Mode existierte damals wahrscheinlich nicht einmal in meinem Wortschatz. Nie habe ich mir gross überlegt, wer denn eigentlich all diese Stücke fabriziert, wer da womöglich in einer einsturzgefährdeten Halle sitzt und meinen Pullover näht. Und das obendrein noch ohne Pause, in schlechter Luft – lauter Giftstoffen ausgesetzt. Faire Mode, das war einfach nicht Teil meiner Welt. Natürlich, ich könnte das damit entschuldigen, dass ich als Jugendliche weitaus andere Sorgen hatte. Und wahrscheinlich ist das tatsächlich so, wenn man bedenkt, wie auf sich selbst fixiert junge Menschen während dieser Phase oft sind. Und doch: Fair Fashion geht uns alle etwas an. Egal ob jung oder alt. Egal ob Mann oder Frau. Denn Kleidung tragen wir alle. Es liegt also dementsprechend auch an jedem von uns, Verantwortung zu übernehmen und den Tatsachen ins Gesicht zu schauen.

Das alles ist einfacher gesagt als gemacht. Lange Zeit war Faire Mode kein grosses Thema, der Diskurs fand in den Medien nicht statt oder wenn, dann nur am Rande. Das hat sich zum Glück in den letzten Jahr stark geändert. Vor allem seit der Film „The True Cost“ überall in den Kinos gespielt wurde. Der Aufschrei war gross, das Medienecho plötzlich riesig. Endlich, das Thema Fair fashion wurde populärer. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass uns mehr und mehr bewusst wird, dass wir uns besser heute als morgen ändern müssen, wenn wir unseren Planeten nicht mit Vollgas an die Wand fahren wollen. Aber was heisst das denn für jeden Einzelnen? Die Frage ist: Sind wir bereit, unseren Konsum einzuschränken und wollen wir uns die Zeit nehmen, uns mit Alternativen auseinanderzusetzen? Die Antwort dazu könnt ihr euch selbst bilden, wenn ihr diesen Blogpost zu Ende gelesen habt.

Grosse Fast-Fashion Ketten wie H&M und Zara sind inzwischen ebenfalls auf den grünen und ökologisch Zug aufgestiegen. Dass sie aber mehr blinde Passagiere sind als legale Mitreisende, ist ebenfalls Fakt. Die wenigen Stücke, die scheinbar „fair“ sind, lassen darauf schliessen, dass das Ganze mehr ein Werbetreiber ist, als eine ernst zu nehmende Umstellung. Warum füge ich das hier an? Nun, dass auch grosse Ketten sich für Nachhaltigkeit interessieren beweist immerhin, dass die breite Masse sich dafür zu interessieren beginnt. Und das ist das Gute dran. Denn wir sind blind geworden. Wir kaufen ohne nachzudenken und möglichst günstig, ohne dass wir je hinterfragen, wie es überhaupt möglich ist, zu solch tiefen Preisen produzieren zu können.

Faire, nachhaltige und ethisch korrekte Mode: Das heisst auch einkaufen mit weit geöffneten Augen. Es geht darum, zu wissen, woher unsere Produkte kommen. Wer hat sie gemacht, wie beeinflusst die Herstellung unsere Umwelt? Woher kommen die Ressourcen? Wer sass denn da jetzt an dieser Nähmaschine, und wo? Niemand von uns will wirklich unterstützen, dass die Textilindustrie moderne Sklaverei beitreibt, oder? Aber eigentlich tun wir genau das. Mit jedem Kauf, mit jedem T-Shirt, auch wenn es noch so schön (und günstig) war. Der einzelne Einkauf entscheidet am Ende des Tages, wohin sich diese Industrie entwickelt.

Gerne möchte ich hier ein Beispiel anfügen, welches aufzeigt, wie blind wir eigentlich einkaufen. Nehmen wir das Essen: Stellt euch vor, ihr betretet den Supermarkt eures Vertrauens. Worauf achtet ihr, bevor die Waren in euer Korb oder Einkaufswagen wandern? Genau, ihr überprüft sie. Ist die Frucht reif, woher kommt der Salat, ist die Mandelmilch biologisch hergestellt, ist da Zucker drin in diesem Glas Bohnen? Wir haben gelernt, vorsichtig zu sein und genau darauf zu achten, was wir einkaufen. Es ist uns wichtig, dass die Produkte qualitativ hochwertig sind. Aber wenn wir Mode einkaufen, denken wir irgendwie anders. Wir schauen nicht zwei Mal aufs Label, lesen die Etikette oder informieren uns darüber, woher das Teil kommt. Der Vergleich mag extrem klingen aber Fast Fashion ist eben doch wie Fast Food. Nach dem Zuckerrausch bleibt nur der schlechte Geschmack im Mund.

Was mich immer wieder überrascht: Viele Menschen, die sich selbst als Umweltschützer oder aufmerksame Konsumenten betrachten, wissen nichts oder nicht viel über faire Mode. Ich möchte mich da übrigens nicht davon ausnehmen. Denn auch ich hätte früher merken müssen, dass das alles zusammenhängt. Vegan zu leben bedeutet nämlich mehr, als sich nur pflanzlich zu ernähren. Es bedeutet auch, für die Umwelt einzustehen, sich für Gleichberechtigung und faire Arbeitsbedingungen stark zu machen und es nicht zu unterstützen, wenn Tiere für unsere Mode leiden müssen. Fair und nachhaltige Mode einzukaufen geht Hand in Hand mit all diesen Vorstellungen. Ich kann und will das heute nicht mehr trennen. Deshalb habe ich für euch eine Liste mit 10 Punkten zusammen gestellt, in der ich euch sage, warum es wichtig ist, fair einzukaufen und in Zukunft besser darauf zu achten, woher eure Mode kommt.

Bag: LaBante London // Watch: Votch Watch // Shoes: Veja // Shirt: Boli & Chip // Jeans: Vintage //Blazer: old

1) Besser für die Umwelt

Die Fast Fashion Industrie hat einen gigantischen ökologischen Fussabdruck zu verantworten. Billige Klamotten mit kurzer Tragbarkeit stimuliert den Massenkonsum und sorgt dafür, das unnötig viele Ressourcen verschwendet werden. Ohne Fair Trade Verträge können ausländische Firmen ohne Rücksicht auf lokale Angestellte und Unternehmen schalten und walten wie sie wollen. Daran zerbrechen nicht nur Menschen, es leidet auch die Umwelt unter enormen Belastungen wie Chemikalien, Giftstoffen, zu hohem Wasserverbrauch, etc.

2) Keine Giftstoffe, die unsere Haut aufnimmt

Wusstet ihr, dass unsere Haut das grösste Organ ist? Oft gerät in Vergessenheit, dass wir darüber sehr viel mehr aufnehmen, als wir denken. Indem wir synthetische oder giftig gefärbte Kleidung tragen, schleusen wir gefährliche Stoffe in unser System ein. Fair produzierte Ware wird schonender verarbeitet und man greift vor allem auf natürliche Rohstoffe wie Bio-Baumwolle zurück.

3) Faire Lohn- und Arbeitsbedingungen

Fairness heisst gute Bedingungen für die Angestellten und die Käufer. Auch Transparenz spielt hier eine wichtige Rolle. Der Endkunde hat ein Recht zu erfahren, wie sich der Preis zusammen stellt, woher seine Kleidung kommt und aus welchen Materialien sie geschaffen wurde. Diese Transparenz lässt uns als Käufer entscheiden, ob wir uns das Kleidungsstück wirklich kaufen wollen oder nicht.

4) Keine Tierausbeutung

Fair fashion Labels sind oft vegan oder sie bieten zumindest eine grosse Auswahl an Produkten an, die ohne tierische Materialien auskommen. Und wenn trotzdem Wolle oder Seide verwendet wird, dann so ethisch wie es geht (Dazu plane ich übrigens auch noch einen Blogpost, wo es darum gehen soll, ob es okay ist, als vegan lebende Person solche Materialien zu tragen oder nicht).

5) Weniger Verbrauch, mehr Recycling

Ethische Labels versenden ihre Ware ohne unnötiges Verpackungsmaterial. Zudem verwenden sie oftmals auch für die Kleidung selbst recycelte Wertstoffe wie PET oder Plastik.

6) Geld sparen

Ich werde oft gefragt, ob faire Mode nicht extrem teuer ist. Die Antwort ist: Es gibt sowohl günstige als auch teurere Labels. Generell ist es sicher so, dass das einzelne Stück etwas mehr kostet als in einem H&M. Aber ganz ehrlich: Lieber kauft man sich ein Teil bewusst und hat länger etwas davon, als wenn man sich drei Shirts kauft, die nach dem fünften Waschgang nach Nachschub schreien. Mein Motto hier: Buy less, choose well, make it last!

7) Junge Frauen respektieren

Unsere Kleidung wird vorwiegend von jungen Frauen genäht. Sie stehen in aller Frühe auf und arbeiten den ganzen Tag, oftmals ohne richtige Pause und in stickigen Räumen. Das soll sich ändern. Diese Frauen haben es verdient, unter fairen und sicheren Konditionen zu arbeiten und dafür einen anständigen Lohn zu bekommen. Ich denke, dass wir darüber gar nicht diskutieren sollten.

8) Neue Kulturen kennenlernen

Würde es euch nicht auch interessieren, wer eure Kleidung gemacht hat? Informiert euch, wo produziert wird und wie. Das ist auch eine tolle Gelegenheit, um mehr über anderen Kulturen zu erfahren. All das wird euch helfen, Kleidung wieder mehr zu schätzen.

9) Lokale Wirtschaft unterstützen

Fair Trade macht es möglich, Produkte von armen Regionen in Wirtschaftskreisläufe zu integrieren, die etablierter sind. Ein fixer Preis macht es möglich, dass die Produzenten einen fairen Anteil dessen bekommen, was der Gewinn erbringt.

10) Wissen, woher die Produkte kommen

Die meisten ethischen Modelabels sagen euch noch so gerne, so die Kleidung herkommt. Habt auch keine Angst, die Labels direkt zu kontaktieren. Ich habe da bisher nur gute Erfahrungen gemacht und wurde immer kompetent beraten.

Bag: LaBante London // Watch: Votch Watch // Shoes: Veja // Shirt: Boli & Chip // Jeans: Vintage //Blazer: old

EURE FRAGEN zu Fair Fashion

Ich habe euch auf Instagram gefragt, ob ihr Fragen habt bezüglich Fair Fashion. Dazu habe ich über die Stories ebenfalls noch eine Umfrage erstellt, um herauszufinden, wie viele von euch sich überhaupt schon mit der Thematik auseinander gesetzt haben. 70% haben geantwortet, dass sie noch keine faire Mode kaufen. Und was ist der Grund dafür? Ihr habt gesagt, dass ihr einfach noch nicht genügend Alternativen kennt. Nun, damit kann ich arbeiten. Ich werden einen Fair Fashion Guide für euch schreiben, bei dem ihr eine Übersicht bekommt über alle Marken, die ich euch empfehlen kann. In der Zwischenzeit gibt es aber schon einmal ein paar Antworten auf die Fragen, die ihr mir in den Kommentaren gestellt habt. Danke für die Teilnahme, ich bin immer froh, wenn ich euch weiterhelfen kann. Wenn also auch nach diesem Blogbeitrag noch Fragezeichen bei euch im Kopf herumschwirren, dann lasst sie mich einfach wissen, indem ihr einen Kommentar da lässt. So, und nun zu euren Anliegen…

Heisst fair produziert automatisch bio?

Nein, das kann man so nicht verallgemeinern. Fair gehandelt und bio sind zwei verschiedene Label, die primär nichts miteinander zu tun haben. Und aber eben doch: Denn irgendwie kommt das eine nicht ohne das andere aus, wenn der Kreislauf tatsächlich geschlossen werden soll. Deswegen arbeiten viele Labels, die fair produzieren auch nur mit Bio-Materialien.

Ein anderer wichtiger Aspekt hier ist, dass es in der EU noch kein Bio-Label für Kleidung gibt (für Lebensmittel hingegen schon, wie ihr sicher wisst). Das macht es noch komplizierter zu identifizieren, ob ein Label tatsählich fair und bio ist. ABER man muss auch dazu sagen, dass man das ja so genau auch beim Essen nicht sagen kann. Es gibt viele Bauern, die sehr wohl alle Bio-Standards beachten, es sich aber beispielsweise einfach nicht leisten können, das Siegel zu erwerben. 

Tipp 1: Hilfreich ist ausserdem der „Global Organic Textile Standard“ (GOTS).  Dieser Standard garantiert, dass mindestens 90% der Materialien nachhaltig und und umweltfreundlich verarbeitet wurden.
Tipp 2: Wenn ihr unsicher seid, fragt einfach direkt bei den Marken an, ich bin damit immer gut gefahren.

Wo finde ich vegane Winterschuhe?

Eines vorweg: Wenn ihr noch Winterschuhe habt, die nicht vegan sind, aber durchaus noch tragbar, dann werft sie nicht weg. Immer wieder werde ich gefragt, was man denn mit seinen alten „nicht veganen“ Sachen machen soll. Behalten natürlich! Wenn das Tier schon sterben musste, dann können wir wenigstens versuchen, die Produkte möglichst lange in Gebrauch zu haben. Ich habe auch noch Schuhe aus Leder, die ich seit Jahren besitze und die trage ich natürlich noch. ABER wenn ihr wirklich neues Schuhwerk braucht, dann kann ich euch da natürlich gerne Enpfehlungen machen: Nae Vegan Shoes*, Mireia Playa, Vegetarian Shoes, Avesu (*sponsored, all opinions are my own though).

Kannst du mir eine wirklich warme vegane Winterjacke empfehlen?

Und wie ich die empfehlen kann. Ich bin ein grosser Fan von HoodLamb*. Sie waren die Ersten, die Jacken aus Hanf hergestellt haben. Alle Materialien sind bio und/oder bestehen aus recycelten Materialien. Zudem ist der Brand von PETA akzeptiert. Zur Jacke kommt noch ein extra Blog Post, wo ich euch einen fairen Herbst- und Winterlook vorstelle. Bereits letzte Saison habe ich einen Mantel von HoodLamb getragen und er hielt mich super warm, selbst im eisigen Berlin (*sponsored).

Welches sind deine liebsten Fair Fashion Labels?

Das ist so schwierig, ich kann mich nicht entscheiden! Um einige davon zu nennen würde ich sagen Jan N‘ June, The Reformation and Armed Angels. Ich arbeite aber wie gesagt an eine Übersicht über alle Labels, die ich empfehlen kann. Folgt mir Auf Instagram, wenn ihr da gerne Up to Date bleiben möchtet.

Wieso ist es sinnvoll, Second-Hand einzukaufen?

Fair einzukaufen ist natürlich gut. Noch besser ist es aber, bereits gekaufte Ware möglichst lange im Umlauf zu halten. Kleidung zu reparieren war früher eine Selbstverständlichkeit. Heute wird lieber ein neues Teil angeschafft, auch wenn nur ein Knopf fehlt. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie viel Wasser und Chemikalien in der Fast Fashion Industrie eingesetzt werden, um unsere Konsumlust zu stillen. Da ist es logisch sinnvoll, bereits erworbene Dinge möglichst lange zu behalten und diese an weiterzugeben, wenn man sie selbst nicht mehr gebraucht. Wir alle haben bestimmt eine Person die jemanden kennt, die jemanden kennt, die das noch so gerne tragen würde!

Kaufst du strikt nur vegane Kleidung oder würdest du auch Wolle tragen, wenn der Pullover fair produziert wurde?

Das ist eine sehr interessante Frage. So spannend, dass ich darüber gerne einen ganzen Beitrag verfassen möchte. Als ich vegan wurde, habe ich erst einmal ganz konsequent alles abgelehnt, was vom Tier kommt. Also auch Wolle. Inzwischen habe ich da nicht mehr eine so einseitige Meining. Ich finde, dass wenn Wolle nachhaltig und kontrolliert Verwendung findet, es durchaus Sinn machen kann, einen Wollpullover von einem fairen Label zu tragen. Ich weiss, dass ich mir damit nicht nur Freunde machen werde. Daher gehe ich hier nicht detailliert auf alles ein. Dazu braucht es schon einen längeren Text, um die Zusammenhänge ohne Missverständnisse darstellen zu können. Konkret wird es in diesem Post dann um Fragen gehen wie: Was macht den Unterschied aus, wenn Wolle fair oder nicht fair verwendet wird? Müssen dafür Schafe sterben, leiden sie darunter? Darf man als vegan lebende Person Wolle tragen oder nicht?

Ich freue mich jetzt schon drauf, mit euch in einen Dialog zu treten. Was ist eure Meinung dazu? Gibt es noch offene Fragen? Und was würdet ihr gerne lesen/sehen zum Thema Fair Fashion?

Alles Liebe und bis bald,
Anina

 



7 thoughts on “Wieso fair einkaufen? 10 Gründe + Herbst Outfit”

  • Liebi Anina,
    Ich finde den Blogpost einfach genial!!! DANKE, DANKE!!
    Seit ich Vegan bin und versuche einen minimalistischen Lifestyle zu leben, frage ich mich stets zweimal, ob ich das wirklich brauche und “does it add value to my life?”… Und ich habe meinen Konsum extrem eingeschränkt und bin umso glücklicher und zufriedener mit dem was ich habe, und wenn was neues zu meiner Sammlung hinzukommt, dann kann ich das viel mehr schätzen 🙂
    Ich schaue mir momentan auch verschiedene Videos an auf Youtube. Und genau gestern Abend hatte ich wirklich einen interessanten Beitrag zu Wolle gekuckt… Und gerade da finde ich es total schwierig, weil ich z.B. Cashmere sehr gerne mag…
    Wie machst du das?
    Und bestellst du deine Kleidung meistens Online? Oder wo kaufst du ein?

    Ganz liebe Grüsse aus London <3
    Michaela

    • Liebe Michaela. Du bist echt süss, danke dir für die lieben Worte. Finde das so toll. Du hast ja auch dieses Buch dazu gelesen, wenn ich mich richtig erinnere? Ich finde das auch gerade echt spannend, was das Thema Wolle angeht. Ich möchte mich da auch noch einlesen, mich vertiefen… Und dann wenn ich mir wirklich meine Meinung bilden konnte, darüber schreiben! Ich kaufe eigentlich schon lieber in „echten“ Läden ein. Spezifisch für die Schweiz wird da auch ein Blogpost kommen (wo man bei uns solche Kleidung einkaufen kann, etc.). Einige Dinge bestelle ich aber doch online oder schaue halt, wenn ich in Berlin bin. Da finde ich es echt am tollsten, weil es schon so ein grosses Angebot gibt… Ganz liebe Grüsse zurück an dich. <3

  • Liebe Anina, das ist ein ganz wunderbarer Blogpost – super interessant, informativ und richtig gut geschrieben! Deine 10 Punkte hast du sehr gut zusammengestellt. Besonders das Thema Schuhe interessiert mich und ich freue mich über weitere Tipps von dir, da ich auf dem Gebiet noch viel von dir lernen kann. Ganz liebe Grüße von deiner Melli <3

  • Ein ganz großartiker Post; danke dafür!!! Wir brauchen einfach mehr Menschen, die sich Gedanken machen und auf ihre Umwelt achten. Bin so froh, dass du die Message weiter verbreitest und das Ganze auch ganzheitlich betrachtest. 🙂
    Ich hatte übrigens einen ähnlichen Sinneswandel wie du (früher viel und billig – heute denke ich mir, wie konnte ich so gedankenlos sein?)..Naja, man lernt nie aus.
    Liebst,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

    • Liebe Corinna. Danke für deine lieben Worte! Interessant, dass es dir ähnlich ging. Nun: Wenn wir jetzt unseren Beitrag leisten und andere dazu inspirieren, früher die Augen zu öffnen, dann ist das bestimmt der richtige Weg! :)) <3

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