Acquafaba Kaiserschmarrn mit Zimt Apfelmus

Acquafaba Kaiserschmarrn mit Zimt Apfelmus

Kaiserschmarrn erinnert mich so sehr an meine Kindheit wie fast keine andere Süssspeise. Das verdanke ich meiner Grossmutter und Uroma, die beide Österreicherinnen sind. Sie beide haben uns deshalb ganz oft mit nationalen Gerichten verwöhnt, wenn wir Enkel zu Besuch waren. Am liebsten mochte ich Kaiserschmarrn. Die fluffige Konsistenz und süsse vanillige Note ist einfach unschlagbar.

Nachdem ich vegan wurde war mir klar, dass ich alsbald A) eine pflanzenbasierte Version zaubern wollte und B) am besten eine, die auch ein gutes Stück gesünder ist als die originalen. Diese Art von Pfannkuchen beinhalten normalerweise nämlich ziemlich viel Butter, Ei, Milch und auch Zucker.

So viele Dinge zu ersetzen war nicht leicht. Umso glücklicher bin ich, heute mit euch das Rezept teilen zu können. Der Kaiserschmarrn wird auch total fluffig und überzeugt selbst mit weniger Fett. Dazu die hausgemachte Apfelsauce, ein Traum.

Ihr braucht:

  • 300 gr Reismehl Vollkorn (nehmt Dinkelmehl, wenn ihr euch nicht glutenfrei ernährt)
  • 3/4 Gläser Kichererbsenwasser
  • 1/2 Teelöffel Guakernmehl
  • 2 Esslöffel Kokosnussöl
  • 350 ml Soja Milch
  • Prise Vanille
  • 5 Esslöffel Xylit (Birkenzucker – ich brauche den von Xucker)
  • 2 Esslöffel Puderzucker-Alternative (ich brauche jene von Xucker)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • Prise Salz

Vorgehensweise:

Zuerst werden alle trockenen Zutaten (bis auf den Puderzucker) in eine Schüssel gegeben und gut umgerührt. Danach kommen die flüssigen Zutaten dazu (jedoch noch ohne den Kichererbsensaft). Das Ganze wird nun zu einem glatten Teig geschlagen, am besten nehmt ihr dafür einen Schwingbesen.

In einer separaten Schüssel wird nun das Kichererbsenwasser (Acquafaba) ausgeschlagen, zusammen mit dem Guakernmehl. Das Ganze soll dann eine Konsistenz erhalten, die ziemlich nahe an geschlagenes Eiweiss herankommt.

Hebt den veganen Eischnee vorsichtig unter dem Teig und rührt nun nicht mehr allzu stark. In einer mit Kokosöl ausgelegten und vorgeheizten Pfanne werden die Pancakes nun gebraten. Sobald sie auf der einen Seite goldbraun sind, können sie gewendet werden. Das geschieht nun mit dem ganzen Teig. Ich mache es jeweils so, dass ich die fertigen Pancakes in den Ofen gebe (bei ca. 80 Grad Umluft), dann bleiben sie schön warm. Zum Schluss könnt ihr mit einer Gabel die Pancakes in kleinere mundgerückte Stücke auseinander reissen. Das Ganze wird dann mit Puderzucker bestäubt und zusammen mit dem Apfelmus serviert.

Für das Apfelmus braucht ihr nur 2 Äpfel, die ihr in kleine Stücke schneidet. In einer Pfanne werden diese zusammen mit etwas Kokosöl und einem Schluck Wasser für ca. 10 Minuten gedämpft. Danach füge ich gerne noch 3 Teelöffel Kokosblütenzucker sowie 1 Teelöffel Zimt dazu. Danach nochmals bei mittlerer Hitze für 10-15 min auf dem Herd köcheln lassen. Danach kann das Ganze entweder so gegessen werden oder dann, so mache ich es, kurz püriert werden.



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