Beeren & Feigen Parfait

Beeren & Feigen Parfait

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Ich mag den Herbst. Wenn sich die Blätter verfärben, das Laub unter den Füssen raschelt und man sich die Lunge mit ganz viel frischer Luft füllen kann. Doch nicht nur dafür ist diese Saison toll. Auch in der Küche warten etliche Zutaten dieser Jahreszeit darauf, in ein leckeres Gericht verwandelt zu werden. Ein ganz grosser Favorit ist hierbei natürlich die Feige. Fun Fact: Wusstet ihr, dass diese Frucht genau genommen gar nicht vegan, nicht einmal vegetarisch ist? Warum das tatsächlich so ist und es irgendwie doch zu vernachlässigen ist, dazu später im Blogpost mehr. Denn jetzt kommen wir erst einmal zum Rezept, das natürlich nur aus pflanzlichen Zutaten besteht.

Die Kombination auf Beeren und Feigen scheint mir perfekt. Eine Symbiose aus Spätsommer und frühem Herbst. Ich friere mich kurz vor Ende der Beerensaison gerne mehrere Behälter ein, so habe ich sie immer griffbereit auch wenn sie längst aus den Läden verschwunden sind. Natürlich könnt ihr, wenn ihr jetzt nicht so weit gedacht habt, auch auf tiefgefrorene Beeren aus dem Laden zurückgreifen. Ich empfehle euch da aber, diese in Bio-Qualität zu nehmen. Das ist besonders bei Himbeeren wichtig, da sie die Pestizide durch ihre angriffige Oberfläche besonders gut aufnehmen und einschliessen. Und das wollen wir ja nicht, oder? 🙂

Nun also zum Parfait, das aus ganz wenigen Zutaten besteht, durch ein paar besondere Superfoods aber zu einem echten Powerfrühstück wird. Ihr braucht dazu:

  • eine Hand voll Blaubeeren (gefroren)
  • eine Hand voll Himbeeren (gefroren)
  • 4-5 reife Feigen
  • 400 Gramm pflanzliche Quarkalternative (ich empfehle zB. jene von Provamel)
  • 1 reife Banane
  • Saft einer halben Zitrone
  • echte Bourbon-Vanille (ich benutze eine Mühle, ihr könnt aber auch Schoten selbst auskratzen)
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 1/2 TL Maca Pulver
  • 2 TL weisse Chiasamen (gemahlen, oder direkt Chia Mehl kaufen)

 

Zuerst 400 Gramm veganen Quark in eine Schüssel geben und mit einem Schwingbesen kurz cremig rühren. Dann die Masse teilen. In die erste Schüssel kommen nun die Blaubeeren und 1 TL Agavendicksaft. Das Ganze mit einem Löffeln umrühren und ein wenig Bourbon-Vanille dazu geben. Beiseite stellen.

In die andere Hälfte des Quarks kommt nun der Saft der halben Zitrone sowie ein Teelöffel Agavendicksaft. Nun habt ihr also schon zwei verschiedene Schichten, um euer Glas aufzufüllen.

Bevor es aber ans Anrichten geht kommt noch eine weitere Schicht dazu. Dafür wird die Banane mit einer Gabel zerdrückt, bis ein cremiger Brei entsteht. Hinzu kommen die Himbeeren, sowie die Chia Samen (ich verarbeite sie zuvor in einem Standmixer zu Mehl) sowie das Maca Pulver. Nochmals gut umrühren und fertig ist auch diese Schicht.

Das Parfait wird nun in einem Glas angerichtet. Um es noch hübscher aussehen zu lassen wird eine der Feigen in Scheiben geschnitten und an die Wand des Behälters gedrückt. Das geht am besten mit Hilfe der Finger. Danach könnt ihr Anrichten. Dafür nehme ich gerne einen langstieligen Löffel. In der Reihenfolge der Schichten seid ihr natürlich völlig frei. Natürlich kann das Parfait auch in einer Schüssel serviert werden. Das könnte das in etwa so aussehen:

 

Zum Topping:

Ich habe dafür noch mehr Blaubeeren genommen und die übrig gebliebenen Feigen ebenfalls hübsch darauf drapiert. Zudem durften Cacao Nibs und ein wenig Zimt nicht fehlen. Lasst euer Kreativität hier aber ruhig freien Lauf.

Das Parfait ergibt eine ziemlich grosse Person und reicht fast für 2 Personen aus. Je nachdem, wie gross der Hunger ist. Natürlich kann das Ganze auch als Nachtisch serviert werden.

Dann gilt es eigentlich nur noch guten Appetit zu wünschen. Und ach ja… Da war ja noch was. Warum sind Feigen denn eigentlich nicht für Veganer/Vegetarier geeignet? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr beim Genuss einer saftigen Feige die sterblichen Überreste einer Wespe verspeist. Grund dafür ist die komplizierte Bestäubung des Feigenbaums. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

 



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